Mittelschule: Im BGL scheint alles klar

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Christoph Winkler von der Regierung von Oberbayern sieht die Mittelschule als zukunftsträchtige Lösung an.

Bad Reichenhall - Der Begriff Mittelschule geistert durch die Medien. Aber noch bevor wirklich klar ist, was auf die Hauptschulen zukommt, scheint im Landkreis alles klar zu sein.

Eine Mittelschule kommt dann zustande, wenn sich zwei oder mehrere Hauptschulen zu einem Schulverbund zusammenschließen und sowohl die Möglichkeit des mittleren Schulabschlusses (über den M-Zug), ein Ganztagsangebot und die Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales anbieten. Die Hauptschule soll dadurch gestärkt und ihr Image verbessert werden. Auch das Hauptschulsterben soll so gestoppt werden.

Im Berchtesgadener Land stehen die Schulverbünde schon fest. Ziemlich konkret sind die Verhandlungen im inneren Landkreis. Die Hauptschule Berchtesgaden wird demnach mit der Hauptschule Bischofswiesen kooperieren. Außerdem werden die Hauptschulen Teisendorf und Laufen ihren Verbund vertiefen. Die Hauptschulen Piding-Anger und Bad Reichenhall wollen eine Mittelschule anbieten und auch Freilassing und Mitterfelden wollen ihren Hauptschülern die Möglichkeit geben.

Schulamtsleiter Alfred Ilsanker ist sich sicher, dass sich die Bürgermeister und Schulleiter auf die jeweiligen Zweckvereinbarungen verständigen können und somit die Mittelschulen im Berchtesgadener Land bereits im kommenden Schuljahr starten. Und auch von Elternseite hört man durchaus positives. Allerdings erwarten sowohl Lehrer, als auch Eltern, dass das Kultusministerium die Rahmenbedingungen deutlicher absteckt und klar Stellung bezieht. Vor allem die Frage der Finanzierung ist nach wie vor offen. Und auch in Sachen Organisation ist noch einiges im Unklaren.

red-bgl24/cz

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