Lebensgefahr auf zugefrorenen Gewässern!

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Die heimischen Wasserwachten üben regelmäßig den Ernstfall.

Berchtesgadener Land – Trotz der anhaltenden Kälte während der vergangenen Tage besteht derzeit auf allen zugefrorenen Gewässern im Berchtesgadener Land Lebensgefahr.

„Das Eis ist noch immer zu dünn, um einen Menschen sicher zu tragen“, warnt der Technische Leiter der BRK-Kreis-Wasserwacht, Siegfried Hauber.

Bei den aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken. Die BRK-Wasserwacht warnt daher ausdrücklich vor den Risiken und appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen: Die Eisschicht muss mindestens fünf Zentimeter dick sein, um eine Einzelperson sicher zu tragen.

Die momentane Eisschicht auf den Gewässern trägt noch nicht.

Da die Stärke der Eisdecke aufgrund von Strömung und wechselndem Wasserstand variieren kann, sollte man sich im Zweifelsfall gegen Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern entscheiden. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum richtig kalt bleibt, bildet sich eine dicke Schicht aus, die auch mehrere Menschen trägt.

Weitere Informationen zur Sicherheit an winterlichen Gewässern und zur Rettung nach einem Eiseinbruch finden sie hier.

Pressemitteilung BRK BGL

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