Wie lang hält Bayern an Staatsbädern fest?

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Bad Reichenhall - Im Dezember vergangenen Jahres hat der Bayerische Oberste Rechnungshof den Freistaat Bayern aufgefordert, seine fünf Staatsbäder aufzulösen. Passiert dieser Prozess schleichend?

Diese Frage hat sich am Mittwochabend der Stadtrat Bad Reichenhall gestellt. Das Gremium beschloss die Änderung des Konsortialvertrages und der Unternehmenssatzung der Kur GmbH mit dem Freistaat Bayern, sowie die Übernahme von Geschäftsanteilen durch die Stadt Bad Reichenhall.

Vor allem die Übernahme der Anteile an der Kur GmbH vom Freistaat stieß einigen Stadträten sauer auf. "Wir zahlen damit die erste Rate zurück", wetterte FWG-Stadtrat Fritz Grübl. Dem konnte keiner widersprechen. Oberbürgermeister Herbert Lackner gab aber zu bedenken, dass "durch die jetzige Änderung des Konsortialvertrages die Laufzeit von 2016 auf 2023 verlängert wurde." Somit könne sich der Freistaat Bayern erst sieben Jahre später aus Bad Reichenhall zurückziehen. Eine Entscheidung, die vorerst das Überleben des Staatsbades sichern soll - bis 2023.

Rubriklistenbild: © www.gesundes-bayern.de

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