Mehr Raum für Asylbewerber gesucht

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Landkreis - Regierungspräsident Hillenbrand hat klar gemacht, dass die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land mehr Asylbewerber aufnehmen müssen.

In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land werden bis Ende des Jahres insgesamt 170 weitere Asylbewerber erwartet. Das sagte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand jetzt bei einem Besuch im Berchtesgadener Land. Medienberichten zufolge werde die Gesamtproblematik immer drängender, meinte Hillenbrand.

Es werden nach wie vor dezentrale Unterkünfte gesucht. Denn bis Ende des Jahres sollen weitere 70 Asylbewerber im Berchtesgadener Land untergebracht werden, im Landkreis Traunstein sogar 100. Untergebracht sind die Asylbewerber bisher in Ferienwohnungen, Pensionen und in angemieteten Häusern.

Derzeit erfüllen beide Landkreise die Aufnahmequote, aber der Bedarf an Unterkünften steigt. Hillenbrand könnte sich deshalb auch eine Quotenregelung für einzelne Gemeinden vorstellen. Jede Kommune hätte dann eine Verpflichtung, Asylbewerber aufzunehmen. Bislang beschränkt sich diese auf die Landkreise.

Quelle: Bayernwelle Südost

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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