Kreisleitung bleibt in bewährten Händen

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Landkreis - Bei der Hauptversammlung der BRK-Bereitschaften wurde Andreas Rautter als Kreisbereitschaftsleiter mit großer Mehrheit wiedergewählt. Zur Seite steht ihm Peter Dengler:

Der 42-jährige Andreas Rautter aus Teisendorf wurde von den aktiven Mitgliedern mit einer Zweidrittel-Mehrheit für die kommende vierjährige Amtsperiode als Kreisbereitschaftsleiter wiedergewählt. Zur Seite steht ihm der 59-jährige Peter Dengler aus Schönau, der für das Amt des ersten Stellvertreters einstimmig gewählt wurde; nur ein abgegebener Stimmzettel war ungültig. Der 39-jährige Reichenhaller Florian Halter wird als weiterer Stellvertreter hinzu bestellt werden. Damit bleibt das Leitungstrio der letzten vier Jahre im Amt.

Andreas Rautter konnte bereits als zweiter stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter und Fachdienstleiter Sanitätsdienst an der Seite von Vorgänger Ludwig Wetzelsberger und Kathi Kraller umfangreiche Erfahrungen in der Kreisleitung sammeln. Peter Dengler war bisher bestellter stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter und lange Zeit auch Bereitschaftsleiter in Berchtesgaden. Auch Florian Halter ist kein Unbekannter: Als bisheriger gewählter stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter und Bereitschaftsleiter in Bad Reichenhall hat er während der vergangenen Jahre mit seinem Team die Weichen für die Zukunft der Rotkreuz-Gemeinschaft in der Kurstadt gestellt, was mit einem großen Zuwachs an jungen Mitgliedern belohnt wurde.

Die optimierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK), neue Fahrzeuge und Ausrüstung im Katastrophenschutz, ein den aktuellen Anforderungen entsprechend angepasster Alarmplan und die Aufteilung der bewährten Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) in kleinere, effektivere Einheiten, die aber modular bis hin zu einem großen Behandlungs- oder Betreuungsplatz zusammengeführt werden können - „die letzten vier Jahre waren geprägt von großen Veränderungen. Wir sind gut aufgestellt und ausgerüstet, haben motivierte Helfer und unser Knowhow und Engagement ist auch über die Landkreisgrenzen hinaus gefragt, angesehen und willkommen“, erklärte Rautter in seinem Rückblick. Der Alarmplan im Landkreis diente beispielsweise als Vorlage für ganz Oberbayern, da Rautter als Bezirksfachdienstleiter Sanität seine Ideen maßgeblich einbringen und auch an den neuen Rahmenrichtlinien für Sanitätswachdienste mitwirken konnte.

Ehrenkreisbereitschaftsleiter Ludwig Wetzelsberger und BRK-Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz hoben in ihren Grußworten die Bedeutung der BRK-Bereitschaften im komplexen Hilfeleistungssystem des Roten Kreuzes und im Bevölkerungsschutz allgemein hervor. Seit gut zwei Jahren fest etabliert ist die so genannte Spitzenabdeckung durch die ehrenamtlich betriebenen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften, die den regulären Rettungsdienst unterstützen, wenn besonders viel los ist und kein Rettungs- oder Krankenwagen mehr frei ist. 2012 wurden sie zusätzlich zu anderen SEG-Einsätzen wie Brandabstellungen 32 Mal alarmiert. „Hier hat sich die 2011 durchgeführte Aufteilung in kleinere Einheiten wie SEG Behandlung und Transport bereits bestens bewährt. Die Besatzungen sind sehr schnell einsatzklar und können den Rettungsdienst bei Engpässen rasch und effektiv ergänzen“, freute sich Rautter. Er dankte den anwesenden Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Loyalität während der vergangenen Jahre und lobte Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz und sein Team für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Natürlich gibt es auch noch offene Baustellen. Die Garagen-Problematik in Berchtesgaden ist hier sicherlich die Aktuellste, aber auch die Nachwuchssorgen sind noch überall präsent. Ich versuche immer konstruktiv in Lösungen und nicht destruktiv in Problemen zu denken. Darum bin ich optimistisch, dass wir auch das alles schaffen“, erklärte Rautter. „Mir hat die Arbeit bisher sehr viel Spaß gemacht, auch wenn sie nicht immer einfach war. Dass ich Entscheidungen getroffenen habe, die nicht für jedermann nachvollziehbar waren, bringt so ein Amt mit sich und dafür trage ich im Einzelfall auch die volle Verantwortung, aber gerade diese Verantwortung für das Gemeinwohl macht solche Entscheidungen oft notwendig!“

Die Kreisbereitschaftsleiter-Wahl wurde vom Wahlvorbereitungsausschuss mit Ehrenamt-Sachbearbeiter Andreas Schneider, der stellvertretenden Reichenhaller Bereitschaftsleiter Herbert Kolodzie und Till Schöndorfer von der BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing vorbereitet und durchgeführt, wobei Altkreisgeschäftsführer Edi Schmid und der ehemalige Leiter Rettungsdienst, Rudi Meier als Wahlhelfer unterstützten.

Hauptversammlung der BRK-Bereitschaften BGL

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

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