BRK fährt mit Behinderten in den Pinzgau

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Landkreis - Seit 31 Jahren organisieren die ehrenamtlichen Helfer BRK-Bereitschaften Tagesausflüge für geistig und körperlich behinderte Menschen.

An zwei Samstagen in Folge durften heuer jeweils rund 35 Gäste auf Einladung des Rotkreuz-Kreisverbandes mit den Spezialfahrzeugen des Betreuten Fahrdienstes zum Gasthof Hochmoos in St. Martin bei Lofer fahren und einen heiteren Tag unter Freunden verbringen.

BRK-Ausflug mit Behinderten

Allein am vergangenen Samstag waren 46 Gäste und Betreuer aus dem südlichen und mittleren Landkreis unterwegs. Ehrenamtliche Helfer der BRK-Bereitschaften holten die Behinderten, darunter zahlreiche Rollstuhlfahrer, von zu Hause ab, übernahmen die Betreuung und fuhren im Konvoi durch das Saalachtal in den Pinzgau. „Am Ziel angekommen freuten sich die Gäste über das Wiedersehen mit alten Bekannten. Auch für uns Rotkreuz-Helfer ist dieser Tag immer etwas ganz Besonderes“, schwärmt Organisatorin Barbara Steiner. Die lustigen Musikanten Edi Schmid (BRK- Altkreisgeschäftsführer) und Karl Dörfler (ehemaliger Stadtrat und Bürgermeister) sorgten mit Gitarre und Ziach für tolle Stimmung im Gasthaus; sie spielten bekannte Ohrwürmer auf und animierten die Teilnehmer zu Tanzen.

Im Namen der eigeladenen Gäste bedankte sich Gabi Schmölzl spontan bei ihrem Onkel Edi Schmid für die musikalische Umrahmung und beim Roten Kreuz für die Möglichkeit, bei den Ausflügen dabei sein zu dürfen, was die Anwesenden mit großem Applaus unterstrichen. „Obwohl es am Anfang etwas regnerisch war, klarte der Himmel um die Mittagszeit plötzlich auf und wir konnten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen einen Spaziergang machen“, berichtet Angela Gabriel von der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall, die die Ausflügler im Gasthof Hochmoos begrüßte und alle im Namen des BRK-Kreisverbands zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen einlud. Gegen 16 Uhr gings mit dem Spezialfahrzeugen des Betreuten Fahrdienstes zurück nach Hause.

Die Behindertenausflüge der BRK-Bereitschaften finden seit 31 Jahren statt. Barbara Steiner kümmert sich seit 1981 um die Planung und wählt gemeinsam mit weiteren Helfern passende Ziele aus, was gar nicht so einfach ist: Das Gebäude braucht eine Rollstuhltoilette, muss behindertengerecht ausgebaut sein, sollte über einen großen Saal verfügen und darf nicht zu weit entfernt sein, um die Fahrgäste nicht unnötig zu strapazieren. Steiner: „In den 70er Jahren sind

wir noch mit einem großen Reisebus unterwegs gewesen, was beim Ein- und Ausladen der Rollstuhlfahrer eine große Plagerei war.“ Als in den 80er Jahren der Betreute Fahrdienst des Roten Kreuzes aufgebaut wurde, standen für den Ausflug nach und nach immer mehr passende Spezialfahrzeuge zur Verfügung.

ml/BRK-BGL

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