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Zahlreiche schwere Unfälle in den Berchtesgadener Alpen

Mountainbiker stürzt 10 Meter in die Tiefe - Bergfreund merkt erst im Tal, dass er fehlt

Die Bergwacht war am Wochenende in Berchtesgaden mehrmals im Einsatz.
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Die Bergwacht war am Wochenende in Berchtesgaden mehrmals im Einsatz.

Berchtesgadener Land - Am Sonntag (30 Mai) haben Polizisten bei gleich zwei schwereren Bergrad-Unfällen am Kehlstein (Berchtesgaden-Eck) und am Müllnerhörndl (Karlstein) den Verletzten Erste Hilfe geleistet, bis sie der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und die Bergwacht übernahmen und weiter versorgten.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Radsturz am Karlstein

Am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr war ein 28-jähriger Freilassinger nach einer Bergtour aufs Müllnerhörndl bei der Abfahrt mit dem Mountainbike vom Paul-Gruber-Haus von der Forststraße abgekommen und rund zehn Meter über die Böschung abgestürzt, wobei er unter anderem mit dem Kopf aufschlug und sein Radlhelm völlig zerstört wurde. Der Helm schützte den Mann offensichtlich so gut, dass er selbst noch den Hang hinaufklettern und über die Forststraße bergab gehen und fahren konnte, wobei er auf Höhe des Kugelbachbauern dann auf die Streifenbesatzung der Reichenhaller Polizei traf, die sofort Erste Hilfe leistete, bis die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger eintrafen. Die Bergretter versorgten den 28-Jährigen und transportierten ihn dann liegend mit dem Bergwachtauto zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Der mit dem Radl vorausfahrende Begleiter des Verunfallten hatte erst im Tal bemerkt, dass sein Bergfreund fehlt.

Radsturz am Kehlstein

Bereits am Sonntagmittag, den 30. Mai gegen 11.50 Uhr fuhr eine fünfköpfige Fahrradgruppe aus dem Salzburger Tennengau die Alte Kehlsteinstraße bergab. Im Bereich unterhalb der bereits verfallenen oberen Kehlalm stürzte ein 42-jähriger Halleiner mit seinem Mountainbike alleinbeteiligt und verletzte sich dabei schwer an der Hüfte. Ersthelfer und die Streifenbesatzung der Berchtesgadener Polizei versorgten den Mann und brachten ihn dann mit dem Polizeibus bis zur Roßfeldstraße, wo ihn die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und anschließend ins Salzburger Unfallkrankenhaus einlieferte. Die Polizeibeamten nahmen den genauen Hergang des Unfalls auf.

Verletzte Wanderer am Obersee und an der Königstalalm

Am Freitagnachmittag, den 28. Mai gegen 15.50 Uhr schickte die Leitstelle Traunstein die Bergwacht und die Wasserwacht Berchtesgaden zum Obersee, wo sich ein 45-jähriger Urlauber aus der Oberpfalz am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Einsatzkräfte fuhren mit dem Rettungsboot über den Königssee nach Salet, stiegen von dort aus weiter zu Fuß auf, versorgten den Mann, brachten ihn mit der Trage zum Boot und dann über den See zur Seelände, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Am Samstagnachmittag, den 29. Mai, mussten die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zur nahezu gleichen Zeit zur Königstalalm ausrücken, wo sich ein Wanderer auf dem Weg vom Schneibstein kommend nahe der Alm bei einem Sturz den Oberarm gebrochen hatte. Der Heli konnte beim Patienten landen und flog ihn nach notärztlicher Versorgung zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Berchtesgadener Land

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