Neue Expertin für Standortfragen

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Gehen bei der Stärkung des Alpenraumes gemeinsame Wege (v.l.): Professor Peter Bruck (Leiter der RSA), Daniela Zocher und Dr. Thomas Birner.

Berchtesgadener Land - Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) Berchtesgadener Land bekommt für das durch die EU geförderte Projekt „AlpEnMat“ Verstärkung aus Österreich.

Daniela Zocher von der Salzburger Forschungsgesellschaft „Research Studios Austria“ (RSA) wird dem Team um Dr. Thomas Birner für ein Jahr zur Seite stehen. Die studierte Geographin hat ihre Tätigkeitsschwerpunkte in den Bereichen Kartographie, GIS-Analysen und Recherche. Bei den „Research Studios Austria“ arbeitet sie im Forschungsteam iSPACE. 

„Wir sind dort auf die Weiterentwicklung digitaler Karten spezialisiert, liefern Analyse- und Bewertungsmodelle für komplexe Zusammenhänge und helfen bei der Bildung von geschäftlichen Netzwerken“, erklärt Zocher. „Unsere Arbeit kann sich zum Beispiel um Fragestellungen handeln, wo die optimalen Standorte für regenerative Energien sind oder wo Haltestellen von S-Bahnen sinnvollerweise angesiedelt werden sollten."

Bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird die Geographin ihr Expertenwissen in den kommenden Monaten im Projekt „AlpEnMat“ einbringen. „AlpEnMat“ wird von der EU im Rahmen des transnationalen Programms "Alpenraum" (Alpine Space) gefördert. Dessen Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Alpenraums zu steigern. So werden unter anderem Forschungs- und Innovationsaktivitäten von Klein- und Mittelbetrieben unterstützt, die räumliche Entwicklung der Alpenregion als Lebens-, Arbeits- und Investitionsraum gefördert sowie die verbesserte Zusammenarbeit in den Bereichen Transport und Naturschutz angestrebt. Sieben EU Staaten - Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien, die Schweiz und Liechtenstein - beteiligen sich am "Alpenraum-Programm".

„AlpEnMat“ hat den Schwerpunkt, Innovationen aus dem Energiebereich, aber auch der Informationstechnik für kleine und mittelständische Betriebe besser verwertbar zu machen und diese bei der Bildung von geschäftlichen Netzwerken und Geschäftsanbahnungen im Alpenraum zu unterstützen. „Wir wollen neue Techniken und Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis bringen“, erklärt WfG-Geschäftsführer Dr. Thomas Birner. „So tragen wir dazu bei, das integrierte Klimaschutzkonzept, das sich der Landkreis selbst gesetzt hat, umzusetzen und den Technologietransfer zu forcieren“.

Zusammen mit Projektleiter Lars Holstein wird Daniela Zocher bei der WfG am Aufbau einer alpenweiten Veranstaltungsreihe mitwirken. „Wir wollen Experten aus innovativen Unternehmen, die im Energiebereich tätig, sind zusammenbringen", sagt Holstein.  Dabei soll in jedem Alpenstaat ein Treffen stattfinden. Einer der ersten Austragungsorte wird das Berchtesgadener Land sein, wo im März das Thema „Intelligent Technologies for Sustainable Energy“, zu deutsch: „Intelligente Technologien für die Energiewende“ ansteht. „Nicht die Vorträge, sondern Ideen von Menschen und Synergien von Unternehmen werden im Vordergrund stehen“, so Lars Holstein.

Weitere Informationen zum Projekt, zur Wirtschaftsförderung und dem Research Studio iSPACE finden Sie im Web unter:

www.alpenmat.eu

www.wfg-bgl.info

ispace.researchstudio.at

Pressemitteilung WFG BGL

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