Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

IHK: Bund muss Verlängerungen der Hilfsprogramme zügig umsetzen

Über 68 Millionen Euro Corona-Hilfen an Unternehmen im Berchtesgadener Land

Seit Juli 2020 haben von der Corona-Krise betroffene Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land Zuschüsse in Höhe von über 68 Millionen Euro erhalten.

Berchtesgaden - Die Summe umfasst die Hilfsprogramme Überbrückungshilfe I bis III, Neustarthilfe, Bayerische Oktoberhilfe, November- sowie Dezemberhilfe. Insgesamt wurden über 3.500 Anträge von Betrieben aus dem Landkreis bewilligt. Im Freistaat ist die IHK für München und Oberbayern im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig.

Bislang gingen bayernweit rund 47 Prozent der bewilligten Gelder an Antragsteller aus dem Gastgewerbe, also Hotels, Restaurants, Diskotheken, Bars und Catering-Unternehmen. Mit einem Anteil von rund 12 Prozent folgt der Wirtschaftszweig „Kunst, Unterhaltung und Erholung“, zu dem unter anderem Museen, Theater, Konzertveranstalter, Freizeitparks und Fitnessstudios gehören. Weitere 12 Prozent der Corona-Hilfen gingen an Betriebe aus dem Einzel- und Großhandel. Im Schnitt lag die Auszahlung im Falle eines erfolgreichen Antrags im Landkreis Berchtesgadener Land bei über 19.000 Euro.

„Die Summe unterstreicht die weitreichenden Folgen der Corona-Pandemie für große Teile der Wirtschaft. Die Hilfen decken dennoch nur einen Teil der pandemiebedingten Kosten und Verluste ab. Viele Unternehmern und Selbstständige, etwa in der Gastronomie, Kultur und Eventbranche, sind durch die Schließungen in eine existenzielle Notlage gekommen“, sagt Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land.

„Branchen wie die Veranstaltungswirtschaft, Tourismus und Gastronomie sowie ihre Dienstleister und Zulieferer sind nach wie vor von Schließungen und Einschränkungen betroffen und daher weiter auf Hilfen angewiesen. Daher begrüßen wir die Verlängerungen der Überbrückungshilfe III plus und der Neustarthilfe plus bis Ende September. Hier ist der Bund jetzt gefordert, so schnell wie möglich die dafür notwendigen Antrags- und Bearbeitungsplattformen bereitzustellen, damit das Geld schnell ankommt und die andauernde Durststrecke dieser Unternehmen überbrückt.“

Insgesamt hat die IHK München bayernweit 6,2 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausgezahlt. Dazu kommen 2,2 Milliarden Euro aus den von den Bezirksregierungen des Freistaats zu Beginn der Corona-Krise ausgezahlten Soforthilfen an Unternehmen und Selbstständige.

Anträge auf Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe sowie deren Verlängerungen können noch mindestens bis zum 31.Oktober gestellt werden. Alle Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen auch unter www.ihk-muenchen.de/corona.

AnträgeAusbezahlte Summen (Euro)
Überbrückungshilfe I1261,0 Mio.
Überbrückungshilfe II3554,7 Mio.
Überbrückungshilfe III44823,7 Mio.
Neustarthilfe3112,0 Mio.
Bayerische Oktoberhilfe6078,0 Mio.
Novemberhilfe86013,2 Mio.
Dezemberhilfe86315,8 Mio.
Summen357068,4 Mio.

Pressemitteilung der IHK München und Oberbayern

Rubriklistenbild: © Jens Büttner

Kommentare