Mehr Sicherheit und Gefahrenbewusstsein

Feuerwehr bekommt 250.000 Euro teuren Simulator

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An dem Simulator können verschiedenste Herrausforderungen geübt werden

Landkreis -Im Notfall muss es schnell gehen! Damit dabei die Einsatzfahrer souverän und gefahrenlos an ihr Ziel gelangen, wurde nun ein Fahrsimulator zum Lernen bereit gestellt:

Werden Einsatzorganisationen zu einem Einsatz gerufen, spielt oftmals die Zeit eine Rolle um in Not geratenen schnell zu helfen. Die Fahrzeuge der Hilfskräfte sind deshalb mit einer Sondersignalanlage ausgerüstet um dem Mitbürger anzuzeigen, dass dieser eine freie Bahn schaffen soll. Diese Fahrten stellen immer wieder eine große Herausforderung für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen. Besonders bei der Feuerwehr werden dabei Lösch- und Rüstfahrzeuge, sowie Drehleiter bewegt, die neben dem Gewicht bis zu 26 Tonnen auch in den Abmessungen und dem Schwerpunkt größte Herausforderungen an den Fahrer stellen.

Verschiedenste Übungssituationen

Um diese Fahrten zu üben und auch in schwierigen Situationen richtig zu reagieren, bietet der Kreisfeuerwehrverband BGL in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern schon einige Jahre Fahrsicherheitstrainings für die Maschinisten an. Ergänzt wird dieses Angebot nunmehr um eine Ausbildung auf einem Fahrsimulator. Die Kosten für diesen Simulator mit einem Wert von rund 250.000 Euro, zusammen mit dem Schulungspersonal trägt die Versicherungskammer Bayern und das Innenministerium und ermöglicht somit das Üben realistischer Fahrsituationen. Die Einsatzkräfte die für diese Schulungen einen halben Tag Urlaub opfern, können verschiedenste Herausforderungen üben. So zum Beispiel die Einsatzfahrt Überland oder Stadt, verschiedene Wetterlagen, Tag- und Nachtfahrt. Maschinisten der Feuerwehren aus dem Landkreis Berchtesgadener Land trafen sich letzte Woche jeweils einen halben Tag in Ainring.

In einem Unterricht wurde noch einmal der rechtliche Hintergrund für Alarm- und Einsatzfahrten vertieft. Im Anschluss musste jeder Teilnehmer drei verschiedene Einsatz- und Fahrsituationen meistern. Es bestand hier die Möglichkeit vor allem Lagen die nicht im realen Alltag geübt werden können zu testen. So das Überfahren einen roten Ampel, die Vorbeifahrt an einem Schulbus, das Überfahren großer mehrspuriger Kreuzungen. Alle Teilnehmer konnten durch das Training mehr Sicherheit und Gefahrenbewusstsein für den Einsatzalltag mit nach Hause nehmen.

Pressemeldung des Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land e. V

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