SPD: Demonstrieren für Saline und Salzbergwerk!

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Berchtesgadener Land - Mit großen Unverständnis reagiert die SPD auf die Gefährdung der Arbeitsplätze im Salzbergwerk und richtet Vorwürfe an die Staatsregierung.

Es sei "absolut unverständlich, mit welcher Leichtfertigkeit das bayerische Finanzministerium hier hunderte von Arbeitsplätzen aufs Spiel setzt“, macht Ortsvorsitzender Thomas Jander der Verärgerung im SPD-Ortsverein Berchtesgadener Land Süd Luft. „Nach den bislang auf dem Tisch liegenden Fakten ist weder erklärbar noch zu entschuldigen, was die Staatsregierung mit der Kündigung der Abbaurechte anrichtet", so Jander weiter.

"Das Salz gehört zu unserer Region"

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Innerhalb des SPD-Vorstands wurde einhellig betont, welche Bedeutung nicht nur die Saline in Bad Reichenhall, sondern auch das Salzbergwerk Berchtesgaden als Leitbetriebe für den gesamten Landkreis haben. „Deswegen dürfen wir ein solches Vabanque-Spiel, wie es sich das Ministerium von Markus Söder hier erlaubt, nicht einfach hinnehmen. Womöglich erleben wir schon einen Vorgeschmack auf das von Ministerpräsident Seehofer angekündigte schuldenfreie Bayern bis 2030. Einnahmen erzielen um jeden Preis, das kann und wird nicht gutgehen“, betont Jander.

Der Vorstand der Talkessel-SPD unterstützt deshalb den Aufruf zur Demonstration am kommenden Freitag, 2. März, ab 13 Uhr vor der Saline in Bad Reichenhall. „Die Bevölkerung des Berchtesgadener Lands muss ein Ausrufezeichen setzen, dass sie zu Saline und Salzbergwerk steht. Das Salz gehört zu unserer Region, das lassen wir uns nicht nehmen.“

Pressemitteilung SPD Berchtesgadener Land Süd

Rubriklistenbild: © pa

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