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Bergwacht Berchtesgaden in zehn Tagen bei 17 Einsätzen gefordert

Blockiert, verstiegen, erkrankt und verletzt - Auch Rettungshubschrauber oft unterwegs

Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
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Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.

Die heimischen Bergwachten waren während der vergangenen Tage (seit 18. Juni) aufgrund des anhaltend schönen Wetters und der gelockerten Pandemie-Maßnahmen mit vielen Urlaubern in der Region intensiv gefordert.

Schönau am Königssee/Berchtesgaden - Vor allem die Bereitschaften Berchtesgaden und Ramsau hatten alle Hände voll zu tun hatten. Der Großteil der Einsätze war für unverletzte, aber psychisch blockierte, verstiegene und erschöpfte Urlauber. Allein die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.

17 Einsätze in zehn Tagen für die Bergwacht Berchtesgaden

Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land

Fußverletzung am Grünstein, blockiert im Grünstein-Klettersteig, am Kahlersberg verstiegen, intern erkrankt im Jenner-Schützensteig

Am Sonntagabend (27. Juni) gegen 18.40 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden einen 24-jährigen Urlauber aus Oberfranken mit einer Sprunggelenksverletzung holen, der auf der Forststraße kurz vor der Grünsteinhütte nicht mehr weiterkonnte. Die Bergretter versorgten den Mann, brachten ihn per Fahrzeug ins Tal und übergaben ihn an den Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes, der ihn in die Kreisklinik Berchtesgaden brachte. Bereits gegen 16 Uhr brauchte ein unverletztes, aber blockiertes Paar im oberen Bereich des Grünstein-Klettersteigs Hilfe.

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und die Berchtesgadener Bergretter nahmen beide mit der Winde auf und flogen sie aus. Kurz nach 14.30 Uhr brauchte ein ebenfalls unverletzter Bergsteiger aus dem Landkreis Rosenheim die Hilfe der Bergwacht, da er sich beim Abstieg vom Kahlersberg im Hagengebirge verstiegen hatte und in den steilen Wänden weder vor noch zurückkam. „Christoph 14“ und die Bergwacht Berchtesgaden fanden den Mann, retteten ihn mit der Winde und flogen ihn ins Tal.

Bereits am Sonntagmittag ging gegen 12 Uhr ein Notruf aus dem oberen Bereich des Jenner-Schützensteigs ein, wo eine intern erkrankte Urlauberin aus Niederbayern Hilfe brauchte. Ein Berchtesgadener Bergretter war privat unterwegs und leistete Erste Hilfe; „Christoph 14“ setzte einen weiteren Bergretter oberhalb am Gleitschirm-Startplatz ab, der dann durch den Steig abstieg und die Frau zusammen mit seinem Kollegen versorgte. Der Heli nahm die Patientin und den Retter dann mit der Winde auf und flog die Frau zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Intern erkrankt auf den Hohen Rossfeldern, Beinkrämpfe oberhalb der Saugasse, Beinverletzung am Jenner-Gipfel

Am Samstag (26. Juni) ging gegen 17.40 Uhr ein Notruf aus dem Gebiet der Hohen Rossfelder ein, wo eine intern erkrankte Frau medizinische Hilfe brauchte. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ ließ einen Berchtesgadener Bergretter und die Notärztin über die Kufe aussteigen, holte die versorgte Frau und die Ärztin dann per Tau ab und flog sie zur Priesbergalm und dann zum Krankenhaus.

Der Bergretter stieg zu Fuß mit den Begleitern ins Tal ab. Gegen 14 Uhr mussten „Christoph 14“ und die Bergwacht Berchtesgaden einen Mann mit Beinkrämpfen oberhalb der Saugasse mit der Winde aufnehmen und ausfliegen. Um 12.40 Uhr brachte die Bergwacht Berchtesgaden ihren Kerosinanhänger zur Heli-Betankung in die Ramsau. Kurz nach 12 Uhr war „Christophorus 6“ bereits am Jenner-Gipfel im Einsatz, wo eine Frau mit einer Beinverletzung medizinische Hilfe brauchte. Gegen 12.30 Uhr musste die Berchtesgadener Bergwacht einen Bewusstlosen im Ortsgebiet erstversorgen, bis Notarzt und Rettungswagen des Landrettungsdienstes eintrafen.

Verletzte am Funtensee und am Jenner

Am Freitagnachmittag (25. Juni) gegen 16.45 Uhr musste „Christoph 14“ zum Kärlingerhaus am Funtensee fliegen und einen Verletzten abholen. Gegen 14.50 Uhr ging ein Notruf vom Jenner-Stufenweg ein wo eine 79-jährige Münchnerin umgeknickt war und nicht mehr absteigen konnte. Die Bergwacht schiente ihren Fuß, brachte die Frau mit dem Fahrzeug ins Tal, wobei sie dann eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Blockierte Bergsteiger in den oberen Göllsanden

Am Mittwoch (23. Juni) gegen 17 Uhr meldete sich eine unverletzte Fünfer-Gruppe aus den oberen Göllsanden im Bereich des Kleinen Archenkopfs, da drei Mitglieder wegen des vielen Altschnees am Alpeltalsteig nicht mehr weiterkonnten. „Christoph 14“ und zwei Bergwachtmänner der Bergwacht Berchtesgaden retteten das Trio aus Niedersachsen mit der Winde, wobei der Heli unter anspruchsvollen Windverhältnissen wegen einer Nebelbank am Berg von Südosten über Werfen im Salzburger Pongau anfliegen musste. Zwei Bergsteiger brauchten keine Hilfe und gingen selbständig weiter. Am Dienstag (22. Juni) war die Bergwacht Berchtesgaden zusammen mit der Wasserwacht am Obersee im Einsatz (wir berichteten).

Kreislaufprobleme am Jenner-Hohlweg & Radunfall an der Gotzentalalm

Am Montag (21. Juni) gegen 13.45 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden einen 76-jährigen Urlauber aus Nordrhein-Westfalen vom Jenner-Hohlweg holen, der im Wald zwischen Mitterkaser und Krautkaser-Bergstation mit Kreislaufproblemen nicht mehr weiterkam. Die Bergretter brachten den Mann per Fahrzeug nach Hinterbrand – von dort aus gings mit einem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Berchtesgaden.

Am Sonntag (20. Juni) gegen 10 Uhr brauchte eine 54-jährige einheimische Radfahrerin Hilfe, die an der Gotzentalalm gestürzt war. Die Bergwacht Berchtesgaden versorgte sie und brachte sie per Fahrzeug nach Hinterbrand, wo sie eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

17 Einsätze in zehn Tagen für die Bergwacht Berchtesgaden

Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken.
Die Bergwacht Berchtesgaden musste innerhalb von zehn Tagen zu 17 Einsätzen ausrücken. © BRK KV Berchtesgadener Land

Intern erkrankt im Laxer-Steig und Orientierungsprobleme in der Schusterroute

Am Samstag (19. Juni) brauchte kurz nach 13 Uhr ein intern erkrankter Urlauber im Laxer-Steig am Kleinen Jenner Hilfe, wobei sich der Einsatz als unkompliziert gestaltete, da der Mann noch selbst aufsteigen konnte und dann nur noch von der Bergwacht mit dem Auto abgeholt werden musste. Am Freitag (18. Juni) meldete sich kurz nach 15 Uhr ein vermeintlich verstiegener Bergsteiger von der Schusterroute am Hohen Göll, der aufgrund des Altschnees Probleme bei der Wegfindung hatte. Der Einsatzleiter der Bergwacht half über Telefon weiter, wobei andere Bergsteiger auf den Mann trafen und dann mit ihm weiter zum Purtschellerhaus abstiegen.

Pressemitteilung des BRK KV Berchtesgadener Land

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