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Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich

Nur zwei Ausnahmen: Gemeinde-Inzidenzen im BGL sinken deutlich

Als erster der südostbayerischen Landkreise hat das Berchtesgadener Land die Schwelle von 1000 bei der Sieben-Tage-Inzidenz wieder unterschritten - das positive Bild spiegelt sich mit zwei Ausnahmen auch in den Kommunen wider.

Landkreis Berchtesgadener Land - Äußerst positiv stellt sich im Landkreis derzeit die Lage bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus dar. Tag für Tag sank die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt und lag am Montag (11. April) bei unter 700. Alle südostbayerischen Landkreise und auch die Bezirke rund um Salzburg weisen höhere Zahlen aus. Ebenso der Wert der „aktiven“ Corona-Fälle im Berchtesgadener Land: Im Vergleich zur Vorwoche geht es um mehr als 700 hinunter auf jetzt 1113.

Vergleich der Sieben-Tage-Inzidenzen in den Kommunen im Berchtesgadener Land zur Vorwoche.

Steigende Sieben-Tage-Inzidenzen im Vergleich zur vorigen Woche vermelden aber Ramsau und Marktschellenberg. In der Ramsau um rund 300 Punkte mehr auf 875, in Marktschellenberg um nur knapp 60 auf 1020. Damit ist Marktschellenberg auch die einzige Kommune im ganzen Landkreis, die noch eine Inzidenz im vierstelligen Bereich ausweist. Es folgen Anger (Inzidenz 927) sowie Piding und Saaldorf-Surheim (jeweils Inzidenz 918).

Corona-Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage im Berchtesgadener Land je Kommune.

Auf der anderen Seite sind es drei Kommunen im Berchtesgadener Land, die ihre Sieben-Tage-Inzidenzen mehr als halbieren können: Ainring von 1330 auf jetzt 579, Freilassing von 1244 auf 509 und Laufen von 1353 auf 615. Auch Schneizlreuth „gelingt“ eine Halbierung der Inzidenz und liegt jetzt bei 679. In absoluten Zahlen wurden die meisten Neuinfektionen im Laufe der vergangenen Woche in Bad Reichenhall (121), Freilassing (88) und Teisendorf (69) registriert.

Entwicklung der Corona-Neuinfektionen in Bad Reichenhall, Freilassing, Berchtesgaden und Laufen seit dem Jahreswechsel.

Die Zahl in einer Kommune lässt aber keinen generellen Rückschluss auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Aktuell gibt es 1113 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis - über 700 weniger als in der Vorwoche. Von den 32 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Covid-19-Patienten müssen zwei auf einer Intensivstation behandelt werden. 63,7 Prozent haben im Landkreis zumindest eine zweite Corona-Impfung bekommen. Die Zahl tritt nahezu auf der Stelle. Etwa 50 Prozent sind auch „geboostert“.

xe

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler

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