Gefahr von Menschenansammlungen - Strafen drohen

Mehrere Verstöße: Landratsamt stellt jetzt klar - darauf muss bei „Click & Meet“ geachtet werden

Berchtesgadener Land - Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, unterläuft die Praxis, das Sortiment mittels Verkaufsständern vor dem Geschäft zu präsentieren, den aktuellen Regeln.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Das Landratsamt Berchtesgadener Land weist darauf hin, dass nach den aktuellen Regelungen der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 nicht privilegierte Geschäfte des Einzelhandels das Ladengeschäft nur für einzelne Kunden nach Terminbuchung öffnen dürfen („Click & Meet“).

Aktuell kommt es vor, dass Ladenbesitzer ihr Sortiment mittels Verkaufsständern vor dem Geschäft präsentieren. Diese Praxis unterläuft jedoch die Regel zum „Click & Meet“ und ist deshalb aufgrund der aktuellen Vorgaben durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege untersagt. Durch die Präsentation des Sortimentes außerhalb des Ladengeschäftes besteht der Anreiz für Kunden, auch ohne Termin die Auslagen durchzusehen und es besteht die Gefahr von Menschenansammlungen vor den Geschäften.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Präsentation von Waren mittels Verkaufsständern vor dem Ladengeschäft bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 unzulässig ist und Verstöße dagegen mit einem Bußgeld geahndet werden können.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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