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Österreich wollte erst ab 19. Mai Einreiseregeln wieder lockern

Söder und Kurz: „Kleiner Grenzverkehr“ ab Mittwoch wieder erlaubt - Details noch unklar

Coronavirus - Österreich
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Grenzkontrolle bei der Einreise nach Österreich.

Ministerpräsident Söder und Österreichs Kanzler Kurz scheinen sich einig: Ab Mittwoch, 12. Mai, wird der „kleine Grenzverkehr“ zwischen beiden Ländern wieder erlaubt - konkret ist vom Einkaufen oder dem Besuch bei Freunden die Rede. Nähere Details stehen noch nicht fest.

UPDATE: DIENSTAG, 11. MAI, 14.30 UHR

Der „kleine Grenzverkehr“ zwischen Bayern und Österreich wird ab Mittwoch, 12. Mai, wieder erlaubt. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Dienstag an. Konkret sprach Söder von Einkäufen oder Besuchen bei Verwandten und Freunden. Kurz ging auf die Lockerung beim „kleinen Grenzverkehr“ nicht eigens ein. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass - angesichts der gemeinsamen Pressekonferenz - sich die Beamten an beiden Seiten der Grenze an das Versprechen halten werden. Denn: Für einen reibungslosen Grenzübertritt und das Zurückfahren ins Heimatland müssen momentan natürlich die Grenzpolizisten beider Ländern „mitspielen“.

Genauer gingen die Regierungschefs auf das künftige Prozedere für den „kleinen Grenzverkehr“ nicht ein. Weil für diejenigen Personengruppen, die schon seit Längerem quarantänefrei über die Grenze dürfen, ein aktueller negativer Corona-Test Voraussetzung ist, darf davon ausgegangen werden, dass zumindest das auch ab Mittwoch, 12. Mai, gebraucht wird. Österreichs Kanzler Kurz erwähnte in der Pressekonferenz auch mehrfach, dass sein Land erst zum 19. Mai im großen Rahmen die Quarantänebestimmungen bei der Einreise lockern wird - was dann beispielsweise auch Urlaube wieder möglich machen soll.

Denn nach bisherigem Stand wird zwar die Einreise nach Österreich ab 19. Mai für viele leichter, die Rückkehr nach Bayern wird aber wohl nach wie vor mit einer verpflichtenden, mindestens fünftägigen Quarantäne verbunden sein. Auf diesen Stand bezieht sich unser untenstehender Artikel vom Montag, 10. Mai.

UNSER ARTIKEL VOM MONTAGMORGEN

Österreich - Unser Nachbarland atmet auf: Ab 19. Mai wird vieles wieder möglich sein, was jetzt monatelang nicht mehr ging. Öffnen dürfen dann wieder die Gastronomie (innen und außen), Hotels, Thermen, sowie Kunst-, Kultur-, Wellness- oder Vergnügungsangebote. Auch Veranstaltungen sind wieder möglich, mit bis zu 1500 Personen drinnen oder 3000 Personen im Freien - hier gilt aber eine Beschränkung von 20 Quadratmetern pro Besucher, zwei Meter Mindestabstand und durchgängige Maskenpflicht.

Österreich öffnet Grenze schon bei negativem Test

Gleichzeitig darf man ab 19. Mai wieder nach Österreich einreisen, ohne danach in Quarantäne gehen zu müssen. Bisher galt dies nur u.a. für Pendler. Voraussetzung ist ein Negativ-Test, eine überstandene Corona-Infektion (PCR-Test-Nachweis) oder eine Erstimpfung, sobald drei Wochen seitdem vergangen sind. Die Regeln gelten für Herkunftsländer mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 250. In Deutschland liegt der Wert derzeit, 7. Mai, bei 125, in Österreich bei 120. So gesehen würde einem Urlaub oder einem Ausflug nach Österreich ab dem 19. Mai - unter genannten Voraussetzungen - nichts mehr im Wege stehen.

Aber: Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Österreich - mit manchen Ausnahmen

Einen Haken hat die Sache aber weiterhin: Bei der Rückkehr nach Bayern muss man zehn Tage in Quarantäne, ein Freitesten ist nach fünf Tagen möglich. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind nur bestimmte Personen, neuerdings auch vollständig Geimpfte nach zwei Wochen und Corona-Genesene mit PCR-Test-Nachweis, der mindestens 28 Tage alt sein muss, aber nicht länger als sechs Monate zurückliegen darf. Genesene müssen außerdem bei der Rückkehr einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Schon bisher waren von der Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Bayern ausgenommen: Berufspendler sowie pendelnde Schüler, Studenten oder Lehrlinge. Außerdem Menschen, die Ehe- oder Lebenspartner, sowie Verwandte oder Verschwägerte ersten oder zweiten Grades in Österreich besuchen. Auch bei der Wahrnehmung des Sorge- bzw. Umgangsrecht gilt die Ausnahme von der Quarantäne. Auch diese Gruppen brauchen einen negativen Corona-Test, nicht älter als 48 Stunden oder das Nachholen eines Test maximal 48 Stunden nach der Einreise, der dann dem Gesundheitsamt vorgelegt werden muss.

Nur Berufspendler, Schüler, Studenten und Lehrlinge müssen keinen Negativ-Test nachweisen. Sie brauchen aber eine formlose Bestätigung des Arbeitgebers bzw. der Bildungseinrichtung. Außerdem ist bei der Einreise nach Deutschland eine Online-Registrierung verpflichtend (www.einreiseanmeldung.de), auch wenn man zu den oben genannten Personengruppen gehört, die nicht in Quarantäne müssen - außer man war kürzer als 24 Stunden in Österreich.

Die Gastro-Regeln in Österreich

Welche Regeln gelten in der österreichischen Gastronomie dann ab 19. Mai? Als Gast muss man einen negativen Corona-Test vorweisen - PCR-Test maximal drei Tage alt, Antigentest maximal zwei Tage alt, Selbsttest mit digitaler Lösung maximal einen Tag alt. Genesene Personen bis sechs Monate nach der Krankheit müssen keinen Test vorweisen, auch Erstgeimpfte ab dem 22. Tag nach der Impfung bis zu einem Jahr keinen negativen Test. 34 Prozent der impfbaren Bevölkerung in Österreich haben bereits mindestens eine Impfung erhalten.

Im Lokal herrscht Registrierungspflicht, außer am Tisch eine Maskenpflicht und das Essen und Trinken am Ausschank ist nicht erlaubt. Im Lokal sind maximal vier Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder an einem Tisch erlaubt, unabhängig von der Anzahl der verschiedenen Haushalte. Im Außenbereich sind zehn Personen pro Tisch erlaubt. Auch das Personal muss Maske tragen. Sperrstunde ist um 22 Uhr.

xe

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