"Wir ist Mehrwert" bei der Berchtesgadener  Lebenshilfe

Abschlusstagung für mehr Inklusion

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v.l.n.r. : Bernhard Jenny, Günther Marchner und Erika Pirchner von ConSalis, Dieter Schroll Geschäftsführer Lebenshilfe BGL, Dr. Karin Astegger Lebenshilfe Salzburg, Guido Güntert Geschäftsführer Lebenshilfe Salzburg, Monika Daouri-Rosenhammer Lebenshilfe Salzburg, Brigitte Maier-Koch Lebenshilfe BGL

Landkreis Berchtesgaden/Salzburg - Inklusion, Miteinander, Gemeinschaft: Bei einem Projekt unter dem Motto "Wir ist Mehrwert" fand am 4. Mai die Abschlusstagung in Salzburg statt.

Strukturen, Initiativen und Projekte von Gemeinden zur Förderung von Inklusion und Teilhabe sind unabdingbare Voraussetzungen dafür, dass wir uns zu einer Gesellschaft entwickeln können, die Platz für alle Bürgerinnen und Bürger bietet, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Beeinträchtigung, Alter oder anderen Merkmalen. 

Im Rahmen eines EuRegio-Projektes, begleitet von conSalis, einer Genossenschaft für Organisationsentwicklung und Innovation aus Salzburg, haben die Lebenshilfe Berchtesgadener Land und die Lebenshilfe Salzburg seit Juli 2017 176 Beispiele guter Praxis in 109 Gemeinden in Salzburg und den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim aufgespürt

Vier ausgewählte Gemeinden, Laufen und Oberndorf, sowie Berchtesgaden und Radstadt, haben sich in grenzübergreifenden, gemeinsamen Workshops intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. In diesen Gemeinden wurden auch sogenannte Barrierefreiheitschecks durchgeführt. 

Barrierefreiheitscheck in Laufen

Am 4. Mai fand die Abschlusstagung im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg statt. Frau Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, hielt in ihrer Eröffnungsrede ein eindringliches Plädoyer für Inklusion. Bei der Tagung wurden nun die Ergebnisse aus dem Projekt vorgestellt, Teilnehmer der Workshops berichteten über Ihre Arbeit in den Projekten. 

Menschen mit Behinderungen und ihre Assistentinnen berichteten über ihre Eindrücke aus den Barrierefreiheitschecks. Fünf Beispiele guter Praxis wurden von den jeweiligen Initiatoren selbst präsentiert. Für den Landkreis Berchtesgadener Land stellten Frau Barbara Biebl den Arbeitskreis Soziales Anger und Frau Regina Gündisch die öffentliche evangelische Bücherei Bad Reichenhall vor. 

In den anschließenden Workshops wurde lebhaft diskutiert und es wurden zahlreiche Ideen und Wünsche für eine inklusive Gemeinde entwickelt. Alle Infos zum Projekt sind auf der Homepage www.wiristmehrwert.info zu finden. Diese Informationen werden auch noch weiter aktualisiert.

Pressemitteilung Pressestelle Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V.

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