Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ab Mittwoch, 13. Juli 2022

Wochenbettambulanzen gehen in Freilassing und Anger-Aufham an den Start

Starten den Betrieb der Wochenbettambulanzen in Freilassing und Anger-Aufham: (v.l.) Elisabeth Krenn, Barbara Kellner, Marie-Theresa Sprinzing, Katja Halk und Regina Mühlbauer.
+
Starten den Betrieb der Wochenbettambulanzen in Freilassing und Anger-Aufham: (v.l.) Elisabeth Krenn, Barbara Kellner, Marie-Theresa Sprinzing, Katja Halk und Regina Mühlbauer.

Ab Mittwoch, 13. Juli 2022, können Frauen in den ersten Wochen nach der Geburt eine neu geschaffene Anlaufstelle aufsuchen. In den Wochenbettambulanzen Freilassing und Anger-Aufham stehen Hebammen aus der Region Müttern für Fragen rund um das neue Leben mit Kind zur Verfügung. Weitere Wochenbettambulanzen starten in Traunstein und Trostberg.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - In den ersten zwölf Wochen nach der Geburt – im sogenannten Wochenbett – haben gesetzlich versicherte Frauen Anspruch auf Betreuung durch eine Hebamme. Diese begleitet und berät die Familie in deren ersten gemeinsamen Wochen. Hierfür besucht sie die Mutter und Kind normalerweise zuhause, anfangs täglich, später je nach Bedarf mehrmals wöchentlich.

Aufgrund ihrer hohen Auslastung fällt es den Hebammen im Landkreis Berchtesgadener Land zunehmend schwerer, der hohen Nachfrage nach Wochenbettbetreuung nachzukommen. Dies kann zur Folge haben, dass Mütter bzw. Familien keine Hebamme zur Betreuung finden und trotz Beratungsbedarf auf sich allein gestellt sind. Mit dieser Situation sehen sich auch die örtlichen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen immer öfter konfrontiert.

Die neuen Wochenbettambulanzen möchten diesem Problem künftig entgegenwirken und durch diese unterstützende Anlaufstelle mehr Versorgungssicherheit bieten. Frauen können mit ihren Säuglingen die Wochenbettambulanzen aufsuchen, wenn sie dringende Fragen zum neuen Alltag mit ihrem Kind haben – beispielsweise zum Stillen, Schlafverhalten, zur Nabelpflege oder Wundheilung nach der Entbindung. Das Angebot der Wochenbettambulanzen soll und kann Hausbesuche durch Hebammen nicht ersetzen, doch ermöglicht es einen kurzfristigen Zugang zu Hebammenhilfe. Es richtet sich an Wöchnerinnen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein, insbesondere an diejenigen, die keine Hebamme für die persönliche, aufsuchende Betreuung gefunden haben oder deren Hebamme z. B. erkrankt oder im Urlaub ist.

Terminvereinbarung erforderlich

Die Wochenbettambulanzen können nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Internetseite www.hebammen-ts-bgl.de aufgesucht werden. Hier werden alle Wochenbettambulanzen mit Adresse, Terminbuchungsmöglichkeit und weiteren nützlichen Informationen dargestellt. Eine telefonische Terminvereinbarung ist nicht möglich. Die Kosten werden im Rahmen des gesetzlichen Anspruchs auf Wochenbettbetreuung von den Krankenkassen übernommen. Für akute medizinische Bedarfslagen sind die Wochenbettambulanzen jedoch nicht die richtige Anlaufstelle – in solchen Fällen ist entsprechende ärztliche Hilfe aufzusuchen.

Die Wochenbettambulanz im Landkreis Berchtesgadener Land wird ab Mittwoch, 13. Juli 2022, im wöchentlichen Wechsel in Freilassing (donnerstags) und in Anger-Aufham (mittwochs) angeboten und von den Hebammen Katja Halk, Barbara Kellner, Sindy Kienberger, Elisabeth Krenn, Regina Mühlbauer und Marie-Theresa Sprinzing betrieben.

Dass der Startschuss nach intensiven Vorbereitungen nun erfolgt, freut alle Beteiligten. Die neuen Anlaufstellen wurden von den Hebammen aus der Region in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle Hebammenversorgung und den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein, vertreten durch die Gesundheitsämter und die Geschäftsstellen der Gesundheitsregionenplus, entwickelt.

Die bereits im Jahr 2019 eröffnete Netzwerkstelle Hebammenversorgung BGL-TS und die jetzt startenden Wochenbettambulanzen werden durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein gefördert.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Kommentare