Rückgang zu 2016 laut BRK

Weniger Spender, aber dennoch fast 2.600 Liter Blut gespendet

Landkreis - Teisendorfer sind besonders fleißig, wenn es ums Blutspenden geht. Das zeigt die Statistik des Bayerischen Roten Kreuzes - und noch mehr.

7,4 Prozent der spendefähigen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 73 Jahren des Landkreises Berchtesgadener Land haben 2017 genau 2.596 Liter Blut für schwer kranke und verletzte Menschen gespendet – mehr als doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt.

Bei 43 Blutspendeterminen betreuten die ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaften fast 5.600 erschienene Spender. "Leider kamen vergangenes Jahr 89 Spender weniger und die gespendeten Konserven reduzierten sich ebenfalls um 2,2 Prozent auf 5.192", berichtet Edi Schmid vom freiwilligen Organisationsteam. "Auch die Zahl der Erstspender ging um 31 zurück. Durchschnittlich kamen 130 Spendewillige zu den jeweiligen Terminen, von denen 121 ihr kostbares Blut spendeten."

Am fleißigsten waren wieder die Menschen aus Teisendorf mit rund 13 Prozent der spendefähigen Bevölkerung, gefolgt von Anger mit fast elf Prozent und Piding mit etwa neun Prozent. In Anger, Ainring, Bad Reichenhall und Teisendorf ging die Zahl der Spender zurück; in Berchtesgaden, Freilassing, Laufen und Piding gab es eine leichte Steigerung.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Maja Hitij/dp

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