Neue Maßnahmen angedacht

So will das Berchtesgadener Land den "Overtourism" entschärfen

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Landkreis Berchtesgadener Land - Der Tourismus in Bayern boomt. Fast 40 Millionen Gäste waren im vergangenen Jahr in Bayern – das größte Plus gibt es in Oberbayern. Teilweise wird es inzwischen schon zu viel, sagen Einheimische.

Die Region lebt mitunter vom Tourismus und trotzdem sprechen die Einheimischen stellenweise vom "Overtourism". Wie der Bayerische Rundfunk und der Radiosender Bayernwelle berichten, sind es im vergangenen Jahr im Nationalpark Berchtesgaden rund zwei Millionen Besucher gewesen – der Sommer ist Hauptsaison.

Die große Kunst ist es demzufolge, die Zahl der Touristen zu halten - nur anders zu verteilen. Genau das möchte auch das Berchtesgadener Land, weshalb die Touristiker schon über Plänen brüten sich neu auszurichten. "Sanfter Alpentourismus", weniger Werbung im asiatischen und arabischen Raum und dafür mehr Kongresse und Tagungstouristen. So soll die Hauptsaison im Sommer entzerrt werden, die verstopften Straßen und die überlaufenen Geschäfte weniger. Laut dem Bericht kündigt sich auch für 2019 ein weiteres Plus für die Besucherzahlen im Berchtesgadener Land an.

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