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Für mehr Nachhaltigkeit in der Region

Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ traf sich zum Austausch im Berchtesgadener Land

Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ traf sich zum Austausch im Berchtesgadener Land.
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Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ traf sich zum Austausch im Berchtesgadener Land.

Nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Wirtschaften nimmt bei vielen Unternehmen in der Region einen hohen Stellenwert ein. Und das geht gemeinsam besser als alleine; deshalb entstand im Berchtesgadener Land das Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“, dem derzeit 40 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen angehören. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - Am vergangenen Freitag hatten die Mitglieder beim ersten großen Netzwerktreffen des Jahres Gelegenheit, sich zu aktuellen Fragen auszutauschen und Anregungen für die Umsetzung eigener Maßnahmen mitzunehmen. Auch Landrat Bernhard Kern war vor Ort, um die Teilnehmer persönlich zu begrüßen: „Ich bin dankbar, dass sich so viele Unternehmen im Landkreis im Bereich der Nachhaltigkeit engagieren, und freue mich, dass wieder ein persönlicher Austausch der Unternehmerinnen und Unternehmer möglich ist“, betonte er.

Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land, die sich zum Ziel gesetzt haben, Verantwortung gegenüber Mensch, Natur, der Umwelt und der Region zu übernehmen. „Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie mit 14 Pilotbetrieben, in deren Rahmen branchenübergreifende Kriterien für verantwortungsvolles Wirtschaften erarbeitet wurden“, erklärt Simon Koch, Energie- und Nachhaltigkeitslotse beim Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice. „Diese Kriterien sind wiederum an die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen angelehnt, die dazu beitragen sollen, für alle Menschen dieser Erde eine bessere, menschenwürdigere Zukunft zu erschaffen.“

Eines der Gründungsmitglieder im Netzwerk ist die Sparkasse Berchtesgadener Land, die seit 2021 klimaneutral und zudem als erste Sparkasse in ganz Deutschland gemeinwohlzertifiziert ist. „Die Menschen achten immer stärker auf Regionalität und verantwortungsvolles Wirtschaften. Deshalb möchten auch wir als Bankinstitut, das stark in der Region verwurzelt und nahe am Kunden ist, konsequent nachhaltig denken, fühlen und handeln“, berichtete Vorstandsvorsitzender Helmut Grundner. „Das Prinzip der Gemeinwohlökonomie beruht darauf, durch das eigene wirtschaftliche Handeln langfristig soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen; das Engagement im Netzwerk ‚Verantwortungsvoll Wirtschaften‘ kann dafür ein sehr guter Einstieg sein.“

Auch in der Hotellerie ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Wie das konkret aussehen kann, stellte Franz Lichtmannegger vom Berghotel Rehlegg vor: Vor 14 Jahren wurde im Betrieb die erste Solarthermieanlage installiert, seitdem sind zahlreiche weitere Maßnahmen dazugekommen – von einer Photovoltaikanlage über Elektromobilität und CO2-Kompensationen bis hin zur Reinigung mit effektiven Mikroorganismen, den Ausbau der veganen Küche und den Einkauf von Produkten, bei denen das Tierwohl im Fokus steht. „Unser Ziel ist, energetisch vollständig autark zu werden und uns als Unternehmen sozial zu engagieren“, erklärt Franz Lichtmannegger. „Nachhaltigkeit ist uns ein großes Anliegen. Wir dürfen nie vergessen, dass wir die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern sie lediglich von unseren Kindern geborgt haben.“

Deshalb ist das Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ auch eng mit der Partner-Initiative der Biosphärenregion verknüpft: „Die Biosphärenregion ist eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung. ‚Verantwortungsvoll Wirtschaften‘ ist ein wichtiger Baustein für die Erfüllung des UNESCO-Auftrags und eine sehr gute Grundlage für Betriebe, die eine Auszeichnung als ‚Partner der Biosphärenregion‘ anstreben“, betonte die stellvertretende Leiterin der Biosphären-Verwaltungsstelle Bernadette Kneis, die gemeinsam mit Julia Moderegger die Initiative und die damit verbundenen Voraussetzungen für eine Biosphären-Partnerschaft vorstellte.

Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land, die sich ebenfalls nachhaltig und zukunftsorientiert ausrichten und Teil des Netzwerks „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ werden möchten, können sich gerne beim Wirtschaftsservice melden: s.koch@bglw.de, Tel.: 08654 7750-10.

Pressemitteilung Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH

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