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Mobilität für junge Menschen stärken und nachhaltig gestalten

Jusos Berchtesgadener Land begrüßen Einführung des Schülertickets

Roman Niederberger und Michael Reiter im Gespräch über das neue Schülerticket.
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Roman Niederberger und Michael Reiter im Gespräch über das neue Schülerticket.

Für zwei Euro im Monat fast alle Buslinien im Berchtesgadener Land benutzen: ab dem 1. April 2022 bietet der Landkreis ein neues Ticket für Auszubildende, Studierende und Schülerinnen und Schüler an, mit dem dies möglich wird. Die Jusos als Jugendorganisation der SPD im Landkreis begrüßen die Einführung des neuen Tickets als wichtigen ersten Schritt und haben sich bei einem Treffen mit dem Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Roman Niederberger in den Poststuben in Bad Reichenhall über die Hintergründe informiert.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - „Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen, brauchen wir unbedingt eine Verkehrswende. Wir machen uns als Jusos dafür stark, dass diese gerade für junge Menschen im Berchtesgadener Land nicht weniger, sondern mehr Mobilität mit sich bringt“, erklärte der Juso-Vorsitzende Tizian Rohleder zu Beginn des Treffens. Nach seiner Begrüßung stellte der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Roman Niederberger die Rahmendaten des neuen Angebots dar: das Ticket wird zwei Euro im Monat kosten und bietet dafür die durchgehende Benutzung der Buslinien der Stadt Bad Reichenhall, des RVO und nach dem aktuellen Beschluss des Stadtrats auch der Stadt Freilassing. Um Konflikte mit den Angeboten für den Schulweg zu vermeiden, gilt das Ticket an Schultagen erst ab 14 Uhr; der Verkauf wird in den Bussen der RVO angeboten. Niederberger schätzt das neue Angebot als wichtigen ersten Schritt ein, der so schnell wie möglich weiter ausgebaut werden soll.

Der stellvertretende Juso-Vorsitzende Michael Reiter aus Freilassing stimmte ihm zu: „Damit das Angebot für junge Menschen wirklich attraktiv wird, braucht es eine Erweiterung auf den Schienenverkehr ebenso wie eine Ausdehnung auf Salzburg und Traunstein“, machte er deutlich. Um junge Menschen mit eigenem Führerschein anzusprechen, brauche es im nächsten Schritt auch eine Erweiterung der Fahrpläne, forderte Christoph Lerner aus Bayerisch Gmain: „Wenn am Wochenende um 22.10 Uhr der letzte Zug von Berchtesgaden nach Freilassing fährt und bei den Bussen oft schon um 19 Uhr Schluss ist, dann fehlt hier ein großer Baustein im Angebot“.

Benjamin Zastrow aus Laufen schlug vor, das Ticket so schnell wie möglich in digitaler Form anzubieten und zu bewerben. Damit erreiche man nicht nur eine größere Zielgruppe, sondern entlaste auch die Busfahrer vom Verkauf und von unnötigen Diskussionen, wenn jemand sein Ticket vergessen hat – schließlich lasse heute kaum ein junger Mensch sein Smartphone zuhause liegen. Viele der von den Jusos angesprochenen Punkte sind auch bei der Diskussion im zuständigen Ausschuss für Landkreisentwicklung zur Sprache gekommen und von der Landkreisverwaltung aufgegriffen worden, berichtete Roman Niederberger. „Wir bleiben als SPD-Fraktion am Ball, damit wir hier zügig weitere Fortschritte erzielen können“, sagte er zu.

„Mit dieser Entscheidung und auch mit dem Angebot zur gebührenfreien Fahrradbeförderung in allen Zügen im Landkreis gibt es nach längerem Stillstand beim ÖPNV jetzt positive Entscheidungen. Wir brauchen jetzt aber auch mutige weitere Entscheidungen für ein Netz öffentlicher Verkehrsmittel im Landkreis, dass tatsächlich ebenso für jüngere wie ältere Menschen attraktiv ist“, fasste Tizian Rohhleder zum Abschluss die Diskussion zusammen. Außerdem wies er auf die neue Folge des Podcasts der SPD Berchtesgadener Land „Zamredn“ hin, die diesmal die Jusos gestaltet haben und ab sofort auf www.juso-bgl.de online ist.

Pressemitteilung SPD Kreisverband Berchtesgadener Land

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