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Neubau des Beruflichen Schulzentrums Berchtesgadener Land

Industrie und Handwerk begrüßen Leuchtturmprojekt

Der geplante Neubau der Berufsschule in Freilassing ist für die Unternehmen in der Region ein wichtiger Schritt zur Nachwuchssicherung: „Azubis sind unsere Fachkräfte von morgen, die wir auch im Berchtesgadener Land dringend brauchen“, betont Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - „Damit die duale Ausbildung in unserem Landkreis weiterhin attraktiv bleibt und unsere Unternehmen auf einen top ausgebildeten Nachwuchs zugreifen können, müssen wir den Jugendlichen die beste Bildung bieten. Das gelingt nur, wenn auch die Berufsschule stets auf der Höhe der Zeit ist. Wirtschaft und Berufsbilder sind gerade jetzt im Wandel – das muss sich auch im Neubau der Berufsschule widerspiegeln.“ Auch für Johannes Haas, stellvertretender Kreishandwerksmeister für das Berchtesgadener Land und Traunstein, ist der Neubau eines Schulzentrums in Freilassing zwingend erforderlich, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden und den Nachwuchs im regionalen Handwerk zu sichern.

„Die jetzige Berufsschule ist mittlerweile in die Jahre gekommen und muss dringend auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, die Ausstattung muss ergänzt und erweitert werden.“ So werde der Anspruch an die Ausbildungsbetriebe und somit auch an die Auszubildenden immer umfassender, spezieller und intensiver, was der einzelne Ausbildungsbetrieb gar nicht leisten könne: „Deshalb ist die duale Ausbildung mit einem Schulzentrum auf höchstem Niveau eine unumgängliche Notwendigkeit. Das ortsnahe Ausbildungszentrum bietet den Betrieben sowie dem Nachwuchs eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.“

Entsprechend freut sich auch Gerhard Kotter, Geschäftsführender Kreishandwerksmeister, über das Leuchtturmprojekt im Berchtesgadener Land: „Die Politik hat eine zukunftsorientierte Entscheidung getroffen, die für die berufliche Ausbildung die besten Voraussetzungen schafft. Ich bedanke mich herzlich für den großartigen Einsatz aller politischen Vertreter, die dies vorangebracht haben!“

Attraktiv für Azubis und Betriebe

Die Erwartungen an die neue Berufsschule sind hoch: „Wir können unseren Beruf nur durch den Einsatz von neuesten Techniken und Bauweisen für potenzielle neue Auszubildende interessant machen“, berichtet Bernhard Fuchs, Obermeister der Bauinnung Traunstein – Berchtesgadener Land. Zugleich ist er optimistisch, dass das neue Berufsschulzentrum diese Vorgabe künftig erfüllen wird: „Die Lehrkräfte leisten schon jetzt bei den sehr beschränkten Möglichkeiten eine sehr gute Arbeit“, lobt er.

Auch für Evelyn de Marco-Maier, Obermeisterin der Friseur-Innung Traunstein – Berchtesgadener Land, ist der Erhalt des Standorts Freilassing enorm wichtig: „Mit dem Neubau habe ich alle Möglichkeiten, die Ausbildung nicht nur in den Betrieben, sondern auch an der Berufsschule so zu gestalten, dass es sich lohnt, den Beruf zu erlernen. Eine gut ausgestattete Berufsschule mit den entsprechenden Lehrkräften hat eine enorme Außenwirkung – und die Attraktivität der Ausbildung ist entscheidend, um junge Menschen für einen Beruf zu begeistern.“

Das bestätigt auch Irene Wagner: „Je attraktiver das Angebot an der Berufsschule, desto mehr Jugendliche können wir für eine duale Ausbildung vor Ort begeistern“. Die Ausbildung soll jedoch nicht nur attraktiv sein, sondern auch einen Grundstein für die Zukunftsfähigkeit der Betriebe legen. „In den vergangenen Jahren gab es massive Veränderungen bei der Maschinen- und in der Computertechnik. Deshalb ist es so wichtig, dass die Berufsschule in der Ausbildung auf dem aktuellen Stand bleibt: Denn nur so können die Lehrlinge auf dem neuesten Stand der Technik ausgebildet werden, und unsere Betriebe können die Technik einsetzen, um auch in Zukunft eine Chance zu haben“, erklärt Siegfried Reichenberger, Obermeister der Schreiner-Innung Berchtesgadener Land.

Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, ist überzeugt, dass sich der Neubau lohnt: „Der Lernort Schule ist für den Erfolg einer umfassenden dualen Berufsausbildung fundamental wichtig. Investitionen in Berufsschulen und Bildungsstätten sind daher nachhaltig angelegtes Geld. Der Neubau der Berufsschule Freilassing ist für die Betriebe und ihre Auszubildenden im Landkreis Berchtesgadener Land eine gute Nachricht.“ Umso wichtiger sei, dass die Bauarbeiten wie geplant beginnen können: „Deshalb muss von den Entscheidungsträgern die Mittelfreigabe zeitnah erfolgen und letzte Details müssen geklärt werden“, betont Peteranderl.

In den kommenden Jahren werden die Betriebe im Berchtesgadener Land, egal ob in der Industrie, dem Handel, dem Dienstleistungsbereich oder dem Handwerk, vor einer gemeinsamen Herausforderung stehen: den Nachwuchs für zukünftige Herausforderungen wie die digitale Transformation, neue Geschäftsmodelle oder auch den Klimawandel fit zu machen. Deshalb freuen sich schon jetzt alle Beteiligten auf das neue berufliche Schulzentrum, das dafür die optimalen Voraussetzungen bieten wird.

Pressemitteilung Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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