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„Wir sind sehr zufrieden“

Geschäftsjahr 2021 der Sparkasse Berchtesgadener Land

Der Vorstand der Sparkasse Berchtesgadener Land: Alexander Gehrig, Helmut Grundner (Vorsitzender) und Christian Maltan.
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Der Vorstand der Sparkasse Berchtesgadener Land: Alexander Gehrig, Helmut Grundner (Vorsitzender) und Christian Maltan.

Die Umstände für Unternehmen sind so heterogen wie schon lange nicht mehr. Eine besondere Rolle in diesen unruhigen Zeiten spielen die Banken und wie hier in der Region, besonders die Sparkasse Berchtesgadener Land als Marktführer. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie war 2021 geprägt von Unsicherheiten quer durch die Gesellschaft. Unternehmen mussten Nachfragerückgänge verarbeiten, die Tourismusbranche musste kurzfristig auf die jeweils gültigen gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der Menschen reagieren und die Bürger wankten zwischen Kurzarbeit, Homeoffice oder Arbeitssuche.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - Für kaum jemanden im Landkreis war es ein normales Jahr. Und dazwischen die regionale Sparkasse, die wie kaum zuvor gefordert war, diese Unternehmen und die Tourismusbranche intensiv zu betreuen und den Bürgern ein verlässlicher Partner in allen Fragen zu sein. Dass dies mehr als gut gelungen ist und nebenher auch noch die Zeit gefunden wurde, die regionale und nachhaltige Agenda weiter zu führen und auszubauen, brachte der Vorstand der Sparkasse zusammenfassend auf den Punkt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahr 2021“.

Marktanteil stabil

Den Vertrauensbeweis schlechthin belegen die Sparkassenkunden mit ihrer Treue zu ihrem regionalen Geldinstitut. Der Marktanteil der Sparkasse Berchtesgadener Land ist ein weiteres Mal stabil geblieben, die Kunden ziehen trotz immer weiterer Konkurrenten im Online-Markt der Banken ihrer Geschäftsstelle und ihren persönlichen Berater den Internetbanken vor. Nach der Zusammenfassung der Geschäftsstellen in Saaldorf-Surheim und Marktschellenberg-Oberau steht nur noch die Zusammenlegung der Filialen Anger- Aufham an, sobald ein geeigneter Standort feststeht. Danach wird die Geschäftsstellenstruktur stabil bleiben und die Sparkasse in jeder Gemeinde (außer in Schneizlreuth, hier steht die zweite Reichenhaller Filiale in Karlstein zur Verfügung) im Landkreis präsent sein, wie Vorstandsmitglied Alexander Gehrig erklärt.

Kredite, Einlagen und Bilanzsumme steigen

Stolz ist Christian Maltan, Vorstand für die Geschäftsstellen im Landkreis. „Unsere Mitarbeiter haben hervorragende Arbeit im Vertrieb geleistet“, ist das Fazit für 2021, das sich in den Zahlen der Bilanz wiederfindet. Um 67 Mio. Euro ist die Aktivseite angewachsen. Das ist zum einen auf einen florierenden Immobilienmarkt zurückzuführen, der eine hohe Finanzierung von Eigenheimen zur Folge hatte. Viele Bürger nutzten das im vergangenen Jahr stabil niedrige Zinsniveau, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Aber auch Firmen und Kommunen investierten kräftig unter zu Hilfenahme von Unternehmens- und Kommunalkrediten. Das hohe Vertrauen in die Leistung der Berater sieht Maltan auch durch den wiederum überdurchschnittlichen Anstieg der Kundeneinlagen unterstrichen. „Ein Zuwachs von 48 Mio. Euro zeigt, dass wir für alle Anlagewünsche unserer Kunden eine geeignete Lösung finden.“

Neben klassischen Anlagen hat sich laut Christian Maltan auch das Wertpapiergeschäft wieder als zuverlässiger Wachstumsträger gezeigt. „Unsere Kundenberater analysieren den Kundenbedarf intensiv und beraten in geeignete Anlagen, ganz individuell auf unsere Kunden zugeschnitten. Das erfolgt im kleineren Rahmen mit Ratenaufträgen, aber genauso in hohen Anlagebedürfnissen vermögender Kunden. Wir sind eine Art Maßschneiderei für die Bedarfe unserer Bürger“, erklärt der Vorstand mit einem Augenzwinkern. Das Glanzlicht im abgelaufenen Jahr war für den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Helmut Grundner, das Überschreiten der 2-Milliarden-Marke der Bilanzsumme. Erstmals in der über 180-jährigen Geschichte der Sparkasse im Landkreis wurde zum 31. Dezember 2021 mit 2,02 Mrd. Euro bei einem Zuwachs von 68 Mio. Euro diese signifikante Marke übertroffen.

„Dieses Wachstum in schwierigen Zeiten, das Übertreffen dieser symbolischen Hürde, ist für uns ein Meilenstein. Unsere gesamte Strategie, auch abseits von reinen Zahlen, hilft mit, dass die Sparkasse so dermaßen erfolgreich im Markt ist“, ist sich Helmut Grundner sicher. Dieser Erfolg erfordert aber auch Investitionen. Und die nicht nur in moderne Gebäude oder entsprechend sichere und stabile Technik. „Bei all der Digitalisierung im Bankenwesen sind immer noch unsere Mitarbeiter der entscheidende Faktor, deren Können, Willen und Einsatzbereitschaft uns von der Konkurrenz abhebt“, erklärt Helmut Grundner die stetige Suche nach Verstärkung der Mitarbeiter und die wiederum einzigartige Ausbildungsquote im Landkreis. „Zwei Aspekte treiben uns an, möglichst viele Ausbildungsplätze anzubieten. Zum einen ist es ein wichtiger gesellschaftlicher Auftrag für Unternehmen, gerade in schwierigen Zeiten jungen Menschen die Möglichkeit einer breiten, fundierten und begeisternden Berufsausbildung zu geben, zum anderen sichern wir damit unseren Kunden das erwartet und gewohnt hohe Niveau unseres Services und unserer Beratung. Unsere Auszubildenden erleben vom ersten Tag an unsere Philosophie und verinnerlichen die Kunden- und Regionalorientierung unserer Sparkasse“, erklärt Grundner die intensive Ausbildung in seiner Bank.

Digitale Leistungen

Trotz der noch immer hohen Personalbreite der Sparkasse, spielen digitale Medien eine immer größere Rolle im Bankengeschäft. „Banking rund um die Uhr, von wo aus immer und alles mit sofortiger Umsetzung“ fasst Alexander Gehrig die Anforderungen der Sparkassenkunden, vor allem die der jungen und digital aufwachsenden Generation zusammen. All das kann die Sparkasse in vollem Umfang und mit preisgekrönten Anwendungen wie der S-App für smarte Geräte oder dem extrem sicheren Online-Banking über die Internet-Anwendung der Sparkasse bieten. „Von Überweisungen vom Konto bis Traden im Depot, von Sortenbestellungen bis Kontoabfragen - nichts, was man online nicht erledigen kann“, schwärmt Gehrig vom hohen Digitalisierungsgrad seines Hauses.

Regionale Wirtschaft fördern

Aus der Region, für die Region. Das ist das grundsätzliche Leitmotiv der Sparkasse. „Das ist unser Auftrag, das ist unsere Passion“ spiegelt Christian Maltan die Strategie des Hauses wider. „Krisenzeiten sind die Zeiten, in denen sich das Verhältnis zwischen Banken und Unternehmen zeigt, und gerade dann sind wir der wichtige und hilfreiche Partner“ führt Maltan weiter aus, denn die Unternehmen sind nicht nur für die Aufrechterhaltung der Produktion oder ihrer Dienstleistungen wichtig, sie sind auch die Arbeitgeber der Bürger im Landkreis. Die Erhaltung der Arbeitsplätze und die Sicherung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Bürger ist für Maltan neben der Finanzierung der Produktionsfähigkeit und der Sicherung von Innovationen zur Zukunftsfähigkeit der Firmen im Landkreis ein enorm wichtiger Faktor im Firmenkundengeschäft. „Hier stehen wir zu unseren Kunden, solange und soweit es nur geht“, verspricht der Firmenkundenvorstand.

Weil´s um mehr als Geld geht

Die Sparkasse Berchtesgadener Land ist die erste deutsche Sparkasse mit einer Gemeinwohlzertifizierung. Das bedeutet, dass das Handeln der Sparkasse gegenüber den Kunden, gegenüber Lieferanten, gegenüber der Natur, gegenüber der Region und gegenüber den Mitarbeitern vom Gedanken des Gemeinwohls getragen wird. Auf diese Zertifizierung ist Helmut Grundner nach wie vor enorm stolz. „Wir drücken damit auch aus, dass wir als Sparkasse die Verantwortung für Menschen und Natur im Berchtesgadener Land angenommen haben und uns daraufhin auch alle zwei Jahre unabhängig überprüfen lassen. Nachhaltigkeit, Rücksicht auf Mensch und Umwelt, stete Bemühungen um Verbesserung unseres klimatischen Fußabdrucks sind Punkte, die uns täglich beschäftigen“, bekräftigt Grundner die Bemühungen, den Landkreis auch künftig für unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten. Durch verschiedene Maßnahmen ist die Sparkasse mittlerweile klimapositiv zertifiziert, darauf ist Grundner besonders stolz, denn es zeigt, dass nicht nur Tourismus oder Industrie bei der Klimaschonung erfolgreich sein können, sondern auch Dienstleister wie Banken.

Für das lebenswerte Berchtesgadener Land

Zwei Stiftungen, eine enorme Spendenkraft und ein Spendenplattform sind die Grundlagen für die riesige Unterstützung der Sparkasse für Vereine, Institutionen und Organisationen. Mehr als eine halbe Million Euro kommen so den Bürgern, der Region und der Gesellschaft im Berchtesgadener Land Jahr für Jahr zu Gute. Highlight im vergangenen Jahr war die Spendenaktion der Sparkassen-Bürgerstiftung BGL für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe, die den inneren Landkreis im Juli so schwer getroffen hat. 3 Mio. Euro können aus dem Spendenkonto für die Wiederherstellung des normalen Lebens der Bürger verwendet werden, die über die Kommunen abgerufen werden können.

Fazit

„Wir haben es schon eingangs erwähnt, wir sind sehr zufrieden“, fasst Helmut Grundner stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse das Jahr 2021 zusammen. „Wir haben höchste Herausforderungen gemeistert, wir hatten trotz aller Hindernisse ein erfolgreiches Geschäftsjahr, wir haben eine Mitarbeiterschaft, die gerade in schwierigen Zeiten an einem Strang zieht und wir haben zufriedene Kunden, die uns die Treue halten. Was will ein Unternehmen mehr über ein Geschäftsjahr sagen?“, stellt der Vorstandsvorsitzende fest. Allerdings nicht ohne den Willen und die Bereitschaft, dieses hohe Leistungsniveau in den nächsten Jahren zu erhalten und auszubauen. „Die Bürger dieses wunderbaren und wunderschönen Landkreises werden sich auch in Zukunft 100 Prozent auf uns verlassen können“, so die Sparkassenchefs.

Pressemitteilung Sparkasse Berchtesgadener Land

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