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Barrierefreiheitschecks der Bahnhöfe im Berchtesgadener Land

Ergebnisse der Begehungen auf der Plattform „Euregio-barrierefrei“ allgemein zugänglich

Barrierefreiheitscheck am Bahnhof in Freilassing, (von links) Larissa Messmer und Monika Herbst.
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Barrierefreiheitscheck am Bahnhof in Freilassing, (von links) Larissa Messmer und Monika Herbst.

Larissa Messmer, am Landratsamt zuständig für die Projektarbeit für Menschen mit Behinderung, führte mehrere Barrierefreiheitschecks an den Bahnhöfen im Landkreis Berchtesgadener Land durch. Unterstützt wurde sie von einigen Ehrenamtlichen, die den Rollstuhl nutzen. Die Ergebnisse wurden auf der Plattform „Euregio barrierefrei“ veröffentlicht. Die Informationen stehen so allen Interessierten zur Verfügung und sollen Menschen mit Einschränkungen helfen, ihren Alltag leichter planen zu können.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - „Die meisten Bahnhöfe bzw. Bahnhaltepunkte im Landkreis wurden in den vergangenen Jahren so umgebaut, dass sie barrierefrei zugänglich sind“, zeigt sich Larissa Messmer erfreut. Zu diesen Bahnhaltepunkten zählen die Stationen Ainring, Bad Reichenhall, Bad Reichenhall Kirchberg, Bayerisch Gmain, Bischofswiesen, Freilassing Hofham, Hammerau und Piding. Diese Bahnhöfe verfügen über ein Blindenleitsystem. Es fahren Züge der BRB und der ÖBB, wobei zu beachten ist, dass die Züge der ÖBB nur teilweise barrierefrei sind. Die Züge verfügen über eine ausfahrbare Rampe und warten in der Regel, bis alle eingestiegen sind. Es gibt genug Platz für einen Rollstuhl. Die Durchsagen in den Zügen sind gut zu hören und gut verständlich. Die Türen lassen sich leicht öffnen und es ist genug Zeit zum Aussteigen. Die Informationen in den Wartebereichen sind in der Regel leicht zu finden. Dagegen sind die Anzeigetafeln an den Gleisen aufgrund der hohen Geschwindigkeit der vorbeiziehenden Schrift nicht gut lesbar und die Schrift der Fahrpläne ist zu klein. Die Wege zu den Bahnsteigen sind meist gut erkennbar. Die Durchsagen an den Bahnsteigen sind akustisch jedoch oft nur schlecht wahrnehmbar.

„Die Bahnhöfe Berchtesgaden, Freilassing, Laufen und Teisendorf sind aktuell leider noch nicht barrierefrei ausgebaut“, stellte Larissa Messmer fest. In Freilassing besteht jedoch ein barrierefreier Zustieg in die Züge der BRB und der ÖBB auf den Gleisen 1, 96 und 97. Diese sind barrierefrei zugänglich und es gibt genug Platz für einen Rollstuhl. Mitte dieses Jahres wurde jedoch der Startschuss für den barrierefreien Ausbau der übrigen Gleise am Bahnhof Freilassing gestartet.

„Zusammenfassend ist erkennbar, dass sich bereits Vieles gut entwickelt hat. 2/3 der Bahnhöfe im Berchtesgadener Land sind bereits barrierefrei zugänglich. Natürlich gibt es noch Handlungsbedarf, insbesondere bei den Bahnhöfen Freilassing, Berchtesgaden, Laufen und Teisendorf. Aber mit dem Umbau des Bahnhofs Freilassing, der dann der 9. Bahnhof im Landkreis sein wird, der barrierefrei ist, sieht man, dass die Defizite in Angriff genommen werden“, meinte Larissa Messmer abschließend.

„Über die Plattform ´Euregio-barrierefrei` sollen möglichst viele Informationen zur Verfügung gestellt werden. Daher ist es mir ein Anliegen, über die Mobilitätsangebote hinaus auch viele Geschäfte, Cafés, Restaurants oder Museen zu testen“, so Larissa Messmer. Die Plattform ist unter https://www.euregio-barrierefrei.eu allgemein zugänglich. Wer Interesse ein einer Begehung hat, kann sich dazu mit Larissa Messmer unter E-Mail larissa.messmer@lra-bgl.de oder telefonisch unter 0049 8651 773-832 in Verbindung setzen.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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