Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wasserstoff befeuert den Mittelstand

BVMW-Wasserstoff-Info-Tag im Berchtesgadener Land

BVMW-Wasserstoff-Info-Tag im Berchtesgadener Land.
+
BVMW-Wasserstoff-Info-Tag im Berchtesgadener Land.

Großes Interesse bestand am BVMW-Wasserstoff-Info-Tag im Berchtesgadener Land: Umweltfreundlicher Wasserstoff gilt als der Energieträger der Zukunft – doch was bedeutet die Umstellung von fossiler Energie auf den klimaneutralen Rohstoff für die Wirtschaft? Was ist jetzt schon für Unternehmen umsetzbar? Und wo gibt es Fördergelder? Darüber diskutierten jetzt hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft im Hans-Peter Porsche Traumwerk in Anger. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - Mehr als 130 Unternehmerinnen und Unternehmer waren der Einladung des Mittelstandverbandes BVMW Chiemgau, des Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice und der Initiative H2Süd gefolgt. Ziel der Veranstaltung war es, Unternehmen und Anbieter ins Gespräch und in die praktische Umsetzung zu bringen.

„Wasserstoff hat unglaubliches Potential. Der Rohstoff kann uns den Weg hin zu einer klimaneutralen Industriegesellschaft bereiten – wir müssen nur endlich loslegen“, betonte Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen und den Abend gemeinsam mit Bernhard Kern, Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land, eröffnet hatte. „Für unsere Energie- und Wirtschaftspolitik der Zukunft ist Wasserstoff eine unverzichtbare, tragende Säule. Der Rohstoff wird die Sektoren von elektrischer Energie, Verkehr, Wärme und industrieller Produktion miteinander verbinden und die Versorgungslücke schließen, die wir zurzeit noch haben und die uns zu schaffen macht.“

Das produzierende Gewerbe sei das stabile Fundament nicht nur der wirtschaftlichen Stärke des Landes, sondern des gesamten Wohlstandes, so Aigner weiter. Daher sei eine kostengünstige, klimaneutrale und verlässliche Energieversorgung für Bayern und Deutschland unabdingbar; erforderlich seien ein Markthochlauf der Wasserstoffproduktion bis 2030 sowie eine breite Marktdurchdringung bis 2040.

Auch Andreas Jahn, Mitglied der BVMW-Bundesgeschäftsleitung und Leiter Politik, betonte das Potential des klimaverträglichen Energieträgers: „Wasserstoff bietet uns die Möglichkeit, sich nicht nur von den Abhängigkeiten und Preisentwicklungen fossiler Energieträger zu lösen, sondern auch ambitionierte Ziele bei der Dekarbonisierung zu erfüllen.“ In diesem Zusammenhang betonte er auch das eigene Engagement des BVMW in Sachen Wasserstoff: „Da der Mittelstand bisher nicht ausreichend bei den Fördermaßnahmen der Bundesregierung bei der Entwicklung der Wasserstoffproduktion berücksichtigt wurde, sind wir selbst tätig geworden. Bei der Mittelstandsoffensive Wasserstoff können sich Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam über klimaneutrale Formen der Energieerzeugung und innovative Anwendungen austauschen.“

Neben Fachvorträgen diskutierten im weiteren Verlauf des Abends unter anderem Gisela Sengl, MdL (Die Grünen), Dr. Bernhard Langhammer (ChemDelta Bavaria), Robert Pernath (Nowofol GmbH & Co. KG), Prof. Dr.-Ing. Klaus Krüger (Max Aicher GmbH & Co. KG), Alexander Maier (Maier Kordulesch Unternehmensgruppe), Dr. Markus Ostermeier (ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH) und Jörg-Michael Weber (Atlas UG), ob Wasserstoff in der aktuellen Energiekrise und zukünftig eine echte Alternative sein kann.

Pressemitteilung BVMW Chiemgau und des Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice

Kommentare