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Am Königssee

BRK-Wasserwacht 2021 bei besonders dramatischen Einsätzen der Schnell-Einsatz-Gruppe gefordert

Das Rettungsboot des Roten Kreuzes ist am Königssee neben dem Hubschrauber die einzige Möglichkeit, Patienten an den ansonsten nur zeitaufwendig über die Berge erreichbaren Touristen-Hotspots in Sankt Bartholomä, Salet und Kessel schnell zu versorgen und zu transportieren.
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Das Rettungsboot des Roten Kreuzes ist am Königssee neben dem Hubschrauber die einzige Möglichkeit, Patienten an den ansonsten nur zeitaufwendig über die Berge erreichbaren Touristen-Hotspots in Sankt Bartholomä, Salet und Kessel schnell zu versorgen und zu transportieren.

Die aktuell 145 aktiven ehrenamtlichen Retter der BRK-Wasserwacht im Berchtesgadener Land sind vergangenes Jahr mit ihren mobilen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) zu 25 Einsätzen wie Vermisstensuchen, Lebensrettungen und Sachbergungen ausgerückt und waren bei 96 Bootseinsätzen am Königssee gefordert, wo das Rettungsboot des Roten Kreuzes neben dem Hubschrauber die einzige Möglichkeit ist, Patienten an den ansonsten nur zeitaufwendig über die Berge erreichbaren Touristen-Hotspots in Sankt Bartholomä, Salet und Kessel schnell zu versorgen und zu transportieren.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - 2021 zeichnete sich durch eine ungewöhnliche Häufung besonders dramatischer und schwerer Einsätze mit Ertrunkenen und vom Hochwasser schwer geschädigten Menschen aus.

Der besonders tragische Unfall mit drei Todesopfern am vergangenen Sonntag in der Salzach bei Laufen hat vielen Menschen wieder die gesellschaftliche Bedeutung gut ausgebildeter und organisierter Wasserretter ins Bewusstsein gerufen: ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Wasserwacht und Wasserrettung aus Bayern und Salzburg gelang es grenzüberschreitend gemeinsam, das komplett versunkende und über zwei Kilometer im Fluss abgetriebene und kaum mehr sichtbare Fahrzeug im Wasser zu orten, zu sichern und die drei Insassen an Land zu retten, wobei die sofort am Ufer eingeleiteten Wiederbelebungsversuche trotz aller Bemühungen erfolglos blieben. „Solche Einsätze sind auch für erfahrene, langjährige Retter besonders belastend, da alle Beteiligten zwar einen super Job gemacht haben, aber dennoch aufgrund der schwierigen Umstände keine Chance hatten – dafür verdienen sie alle unseren Respekt und unsere Anerkennung!“, betont die Vorsitzende der Kreis-Wasserwacht, Sabrina Schauer.

Die BRK-Wasserwacht Ortsgruppen Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing-Ainring und Laufen-Leobendorf betreiben dezentral an vier Standorten im Landkreis SEG´n mit Fahrzeugen, Booten, Wasserrettern, Rettungstauchern und Spezialisten für die Fließgewässer- und Canyon-Rettung, stellen die Einsatzleiter Wasserrettung im Berchtesgadener Land und leisten in ihren Wachstationen an den heimischen Gewässern und in den Bädern vor allem am Wochenende und an Feiertagen Vorsorgedienst, um im Ernstfall schnell helfen zu können.

Trotz der über Monate hinweg intensiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie brachten die Freiwilligen 9.878 ehrenamtliche Stunden zusammen, darunter allein 2.484 bei Einsätzen, darunter eine erfolgreiche und eine nicht erfolgreiche Lebensrettung am Abtsee, die großen mehrtägigen Einsätze bei den Hochwasser-Katastrophen im inneren Landkreis und in Nordrhein-Westfalen und ein aus der Almbachklamm gerettetes Kind. Darüber hinaus waren die Freiwilligen häufig in den Corona-Teststationen des Roten Kreuzes aktiv und schafften es trotz Corona ihre für die Einsatzbereitschaft wichtigen Aus- und Fortbildungen zu absolvieren. Aufgrund der Pandemie und der geschlossenen Bäder fanden deutlich weniger Schwimmkurse im Landkreis statt, wobei die Wasserwacht auch weniger Schwimmabzeichen abnehmen konnte. „Herzlichen Dank an alle unsere Ehrenamtlichen, ihre Familien und unsere Partner-Organisationen für die auch in schwierigen Zeiten gute Zusammenarbeit“, lobt der Technische Leiter der Kreis-Wasserwacht, Christoph Scharf.

Pressemitteilung BRK BGL

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