Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hinweise für die kalte Jahreszeit

Bioabfälle im Winter: Tipps zur Nutzung der Biotonne im Winter

Bei Frost kann in manchen Fällen der Bioabfall in der Bioabfalltonne festfrieren. Zur Vorbeugung hat der Abfallberater des Landkreises einige Tipps zusammengestellt.
+
Bei Frost kann in manchen Fällen der Bioabfall in der Bioabfalltonne festfrieren. Zur Vorbeugung hat der Abfallberater des Landkreises einige Tipps zusammengestellt.

In den vergangenen Tagen ging die Temperatur immer weiter zurück, in den Nächten herrscht bereits Frost. Bei Temperaturen unter 0 Grad besteht die Gefahr, dass Bioabfälle in den Tonnen festfrieren. Das Landratsamt Berchtesgadener Land gibt Tipps zur Nutzung der Biotonne im Winter.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - „Vor allem feuchter Grasschnitt und nasses Herbstlaub aber auch fauliges und matschiges Obst und Gemüse führen bei Temperaturen unter null Grad schnell zu einem Problem bei der Entleerung“, so Thomas Hartenberger, Leiter der Kommunalen Abfallwirtschaft. „Bitte verwenden Sie auch in der kalten Jahreszeit keine Plastiktüten, auch keine „Bio-Plastiktüten“, oder andere Trennmittel, wie Gläser oder Dosen, in der Biotonne.“

Bioabfälle sind der Natur so nahe wie sonst keine Abfälle im Haushalt, denn der gewonnene Kompost wird auf dem Acker, in Parks oder im Garten als Bodenverbesserungsmittel eingesetzt - und dort sind beispielsweise Plastikfetzen oder Glasscherben absolut tabu. Der größte Feind der Biotonne sind deshalb Abfälle aus anderen Bereichen. „Manche denken, eine Plastiktüte, ein Gurkenglas oder einen Joghurtbecher holen die bei der Müllabfuhr einfach wieder raus. Völlig falsch gedacht: der technische Aufwand und die Kosten hierfür sind enorm“, ergänzt Andreas Wurm, Abfallberater des Landkreises Berchtesgadener Land.

Um die Probleme so klein wie möglich zu halten, wurden die folgenden Tipps zur Nutzung der Bioabfalltonne im Winter zusammengestellt.

Tipps zur Nutzung im Winter

  • Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen oder in Zeitungspapier einwickeln bzw. Papiertüten verwenden (Feuchtigkeit wird aufgesaugt).
  • Falls ein Balkon oder Garten vorhanden ist, kann der Bioabfall in der Winterszeit dort in einem kleineren Behälter gesammelt werden (Vorsortierer). Abgekühlter oder gefrorener Bioabfall friert dann in der Tonne weniger fest.
  • Tonnenboden mit zerknülltem Zeitungspapier oder mit zerkleinerten, dünnen Zweigen auslegen, hier aber bitte mit Augenmaß vorgehen, da die Biotonne nicht zur Altpapierentsorgung vorgesehen ist.
  • Gartenabfälle, z. B. kleine Äste, eignen sich gut als Strukturmaterial für Zwischenschichten, diese sorgen für kleine Luftpolster und vermindern so das Festfrieren. 
  • Falls der Inhalt angefroren sein sollte, können die Bioabfälle vor der Entleerung, mit einem Spaten oder einem längeren Stock/Stab, durch seitliches Herunterfahren an den Innenwänden der Tonne gelöst werden. Hier sehr vorsichtig vorgehen, da Kunststoff bei starkem Frost bei Belastungen brechen kann.
  • Ein frostgeschützter Standplatz ist vorteilhaft (z. B. nahe an einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung). Von dauerhaften Standorten in geschlossenen Räumen wird abgeraten, da durch mangelnden Luftwechsel Pilzsporen entstehen können. Falls kein frostgeschützter Standplatz vorhanden ist, hilft ein Standortwechsel am Tage vor der Entleerung (z. B. Hausgang oder Garage).

Konnte trotz all dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Bioabfälle nicht verhindert werden und die Abfalltonne somit nicht oder nur teilweise geleert werden, bittet das Landratsamt Berchtesgadener Land um Verständnis und weist darauf hin, dass kein Anspruch auf eine extra Nachleerungstour besteht. Die nächste Leerung erfolgt dann im regulären Turnus (siehe Abfallkalender).

Zurzeit läuft die bundesweite DANKE-Aktion zur Biotonne, an der sich auch der Landkreis Berchtesgadener Land beteiligt und sich bei allen Bürgern für ihr Engagement mit der Sammlung der Bioabfälle bedanken möchte. Als Dankeschön verlost die Kommunale Abfallwirtschaft 100 Design-Vorsortierbehälter BiOTONi für kompostierbare Küchenabfälle in vier verschiedenen Trendfarben: senfgrün mit weißem Deckel, die Kombinationen weiß - himbeer, grey stone - powder pink oder türkis - weiß. Designer eines renommierten Markenherstellers von Küchenaccessoires entwarfen die hochwertigen Produkte exklusiv für die Aktion Biotonne Deutschland.

Die 100 Vorsortierbehälter werden unter allen TeilnehmerInnen verlost, Voraussetzung zur Teilnahme ist die Nutzung einer Biotonne. Wer mitmachen will, schickt bitte bis zum 15. November eine E-Mail an dankebiotonne@lra-bgl.de, natürlich ist auch eine Teilnahme per Postkarte oder Brief an „Landratsamt Berchtesgadener Land, Kommunale Abfallwirtschaft, Salzburger Straße 64, 83435 Bad Reichenhall, Stichwort DankeBiotonne“ möglich. Einsendeschluss ist hier ebenfalls der 15. November. Die GewinnerInnen werden dann vom Landratsamt kontaktiert. Zur Teilnahme ist die Einwilligungserklärung nötig, diese sowie Hinweise zum Datenschutz und weitere Teilnahmebedingungen finden Interessierte auf der Internetseite der Kommunalen Abfallwirtschaft www.abfallwirtschaft-bgl.de unter der Rubrik „Aktuelles“.

Fragen beantwortet der Abfallberater des Landkreises gerne am Telefon unter 0049 8651 773-503, weiterhin können Anliegen auch schriftlich an die E-Mail Adresse abfallberatung@lra-bgl.de geschickt werden.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Kommentare