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Corona-Hilfen

106 Millionen Euro in das Berchtesgadener Land geflossen

Über die Hälfte der Anträge aus dem Gastgewerbe/Wagner: Summe zeigt Ausmaß der Corona-Folgen. Seit Juli 2020 haben von der Corona-Krise betroffene Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen im Berchtesgadener Land staatliche Zuschüsse in Höhe von rund 106 Millionen Euro erhalten. Die Summe umfasst 13 Hilfsprogramme, darunter die Überbrückungshilfen I bis IV, Neustarthilfen sowie die November-, Dezember- und die bayerische Oktoberhilfe.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - Insgesamt gingen 5000 Anträge aus dem Landkreis ein. Im Freistaat ist die IHK für München und Oberbayern im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig. Fast 56 Prozent der bewilligten Gelder flossen im Berchtesgadener Land bislang an Antragsteller aus dem Gastgewerbe, das auch die meisten Anträge gestellt hatte. Mit einem Anteil von fast 16 Prozent am Fördervolumen folgen der Handel sowie mit neun Prozent der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung, zu dem unter anderem Kinos, Museen, Theater, Konzertveranstalter, Freizeitparks und Fitnessstudios gehören.

„Die wuchtige Summe an ausgezahlten Zuschüssen zeigt, wie stark die heimische Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahren Corona-Pandemie gelitten hat“, erklärt Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land. „Die Hilfsprogramme waren wirksam und haben eine breite Insolvenzwelle in der Region verhindert. Jetzt muss die Politik alles daransetzen, die Wirtschaft auf dem Weg zur Normalisierung und bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen vor allem im Bereich Energie- und Rohstoffversorgung zu unterstützen.“ Alle Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen und zur Antragstellung finden sich unter www.ihk-muenchen.de/corona.

Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern 

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul /dpa

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