Landschaftspflegeverband Biosphärenregion

Wichtiger Beitrag zum Wohl der Natur

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In Höglwörth informierten sich die CSU-KreistagskandidatInnnen um Landratskandidat Bernhard Kern über die Arbeit des Landschaftspflegeverbands. Im LPV haben sich Landwirte, Naturschützer und Kommunen freiwillig und gleichberechtigt zusammengetan, um die Vielzahl an Lebensräumen im Landkreis Berchtesgadener Land zu erhalten.

Berchtesgadener Land - Die CSU-Kreistagskandidaten informierten sich über die positive Entwicklung des Landschaftspflegeverbands Biosphärenregion Berchtesgadener Land.

Die Pressemeldung im Wortlaut

Im Rahmen einer Tour durch den Landkreis informierten sich die Kandidaten und Kandidatinnen der CSU für die Kreistagswahl über wichtige Landkreisthemen aus erster Hand. So auch in Höglwörth, wo die Themen Landwirtschaft und Erhalt der Kulturregion auf dem Programm standen. Insbesondere befassten sich die Kandidaten mit der Arbeit des Landschaftspflegeverbands (LPV) Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Beim LPV handelt es sich um einen eingetragenen Verein mit derzeit 52 Mitgliedern, darunter 13 von 15 Landkreiskommunen und dem Landkreis Berchtesgadener Land.


Landratskandidat Bernhard Kern bezog klar Stellung für den Verband: "Landschaftspflege, Umwelt- und Naturschutz geht uns alle an. Wir brauchen mehr natürliche Lebensräume und Artenvielfalt. Deshalb ist der Landschaftspflegeverband so wertvoll für unseren Landkreis." Im LPV haben sich Landwirte, Naturschützer und Kommunen freiwillig und gleichberechtigt zusammengetan, um die Vielzahl an Lebensräumen im Landkreis Berchtesgadener Land zu erhalten. Eine einzigartige Zusammenarbeit, die Interessen und Kompetenzen bündelt und so für die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen sorgt, so Kern. "Wir leben in einer einzigartigen Landschaft, das ist unser größter Schatz. Der Landschaftspflegeverband hilft uns dabei, diesen Schatz zu bewahren." 

LPV-Vorsitzender Anton Kern berichtete den CSU-Kandidaten von der Arbeit und Struktur des Verbands."Unser Ziel ist, die einzigartige Kulturlandschaft bei uns zu erhalten. Dafür arbeiten wir eng mit den Landwirten vor Ort zusammen", so der ehemalige Landtagsabgeordnete und frühere BBV-Kreisobmann. Als Beispiel nannte er die Heckenpflege oder die Bereitstellung von regional hergestelltem Saatgut. Ob orchideenreiche Streuwiesen, Hecken oder Magerrasen in Steillagen, ob Tümpel oder Gräben: Der LPV steht für Pflege und Entwicklung unterschiedlichster Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Arbeit vor Ort macht der Landwirt. Und Landschaftspflege gibt es nicht zum Nulltarif. Der Verband bezahlt die Landwirte für ihre praktische Arbeit und schafft so für den ein oder andern ein zusätzliches Einkommen.Finanziell unterstützt wird das Ganze durch Fördermittel, die der Verband beschafft und direkt an die Landschaftspfleger weitergibt. Aber auch mit anderen Vereinen, Organisationen und Schulen arbeitet der Verband zusammen. Beispielsweise besteht in Höglwörth eine Kooperation mit dem Rottmayr-Gymnasium Laufen.


45 Hektar stehen derzeit in Betreuung des LPV - und es werden immer mehr: Sowohl Kommunen und Bauhöfe als auch Einzelpersonen greifen auf die Leistungen des LPV zurück und lassen sich fachlich versiert unterstützen. Die Projektflächen liegen zwischen 250 Quadratmetern und 4 Hektar. Zurzeit habe man Kern zufolge noch ca. 15 bis 20 Hektar Fläche in der Anfrage, welche zusätzlich vom Landschaftspflegeverband betreut werden sollen. Eins betonte Anton Kern: Die Maßnahmen des LPV beruhten auf rein freiwilliger Basis. "Wir zwingen niemanden, mit uns zu arbeiten. Teilweise wird das leider missverstanden. Ich möchte es deswegen nochmal deutlich sagen: Vom Landschaftspflegeverband profitieren alle Seiten." 

Dem pflichtete CSU-Landratskandidat Bernhard Kern voll und ganz bei. Er betonte die Bedeutung der Verbandsarbeit als Unterstützung für die Kommunen im Berchtesgadener Land. Sein Ziel ist klar: Die äußert positive Entwicklung des Landschaftspflegeverbands fortzuführen. Bernhard Kern werde sich dafür einsetzen, dass zukünftig alle Landkreis-Gemeinden mit dem Verband zusammenarbeiten. Die Eigenbeteiligung der einzelnen Gemeinden ist vom Verein übernommen worden, sodass sich der LPV aus rein eigenen Mitteln finanziert. "Nur wenn Grundstücksbesitzer, Kommunen, Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam an einem Strang ziehen, kann diese positive Entwicklung fortgesetzt werden. Dafür werde ich mich auch in Zukunft stark machen."

Pressemitteilung CSU Berchtesgadener Land

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