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Lockerungen für Geimpfte

Impffortschritt im Berchtesgadener Land - diese Personengruppen sind jetzt dran

Das Gebäude in der Industriestraße in Ainring-Mitterfelden, wo nun das Impfzentrum fürs Berchtesgadener Land aufgebaut wurde.
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Das Gebäude in der Industriestraße in Ainring-Mitterfelden, wo das Impfzentrum fürs Berchtesgadener Land betrieben wird.

Der Impfturbo ist gestartet. Zusammen mit der Bundesnotbremse und dem vernünftigen Verhalten zahlreicher Menschen sei er ein Indiz dafür, dass ein deutlicher Rückgang der Neuinfektionen und eine sinkende Inzidenz zu verzeichnen ist. So weit ist der Landkreis Berchtesgadener Land bereits beim Impfen.

Landkreis Berchtesgadener Land - 97,2 - so hoch war die 7-Tage-Inzidenz am Montag, 17. Mai im Landkreis Berchtesgadener Land. Seit 13. Mai gibt es dort auf Grund der Inzizenzen unter 100 bereits Lockerungen. Auch die Impfungen im Berchtesgadener Land gehen voran. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte angekündigt, die Impfpriorisierung bei Hausärzten in ganz Bayern aufzuheben. Bisher hing ein Impftermin von Alter, Beruf und Vorerkrankungen ab, auch der Kontakt zu möglichen Risikopatienten spielte eine Rolle. Lediglich die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson waren bislang unabhängig von der Priorisierung in Arztpraxen freigegeben. Dads gilt nun für alle Corona-Impfstoffe. Ab dieser Woche kann sich jeder, ob jung oder alt, um einen Impftermin gegen das Coronavirus bei seinem Hausarzt bemühen. In den Impfzentren bleibt alles beim Alten.

Landkreis Berchtesgadener Landvbei Priogruppe 3 angekommen

Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land auf Anfrage von BGL24.de mitteilt, werden aktuell (Stand 17. Mai) im Impfzentrum Ainring Personen der Priorisierungsgruppe 2, vermehrt aber auch der Gruppe 3 geimpft. Wann Menschen der Priorisierungsgruppe 3 spätestens mit einem Impftermin rechnen können, sei laut Pressesprecherin Alexandra Rothenbuchner sehr abhängig von der Zuführung von Impfstoff. „Derzeit wird ein Großteil des Impfstoffes für Zweitimpfungen verwendet. Daher ist eine genaue Prognose sehr schwierig.“ Das Landratsamt gehe davon aus, dass in den nächsten Wochen der Übergang in Priorisierungsgruppe 3 vollumfänglich erfolgt.

Was passiert, wenn ich einen Impftermin bekommen habe, aber den mir zugeteilten Impfstoff nicht haben möchte. Kann ich dann den Termin absagen und mich erneut registrieren? Auf diese Frage hin teilt das Landratsamt mit: „Bei einer Online-Terminierung bzw. Terminierung durch das Callcenter, erfährt der Patient, welcher Impfstoff vorgesehen ist. Sofern er diesen Impfstoff nicht wünscht, kann von einer Terminierung abgesehen werden. Eine erneute Terminierung ist möglich.

Aktueller Stand Impfungen Im Berchtesgadener Land:

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 16.05.2021, 20:00 Uhr bislang insgesamt 50.545 Impfungen durchgeführt, davon 37.426 Erstimpfungen (35,24 %) und 13.119 Zweitimpfungen (12,35 %).

Impffortschritt in Bayern:

Erstimpfungen je 100 Einwohner: 38,02

Erstimpfungen gesamt: 4.990.668
(davon BioNTech): 3.554.096,
Moderna: 329.924,
AstraZeneca: 1.106.648)

Verabreichte Impfdosen gesamt: 6.368.489

Wer gehört zur Priorisierungsgruppe 3?

  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Impfpriorisierung soll aufgehoben werden

Aber die Priorisierungen könnten bald der Vergangenheit angehören. Nachdem auf dem Impfgipfel am Montag (26. April) beschlossen wurde, dass im Juni die Impfreihenfolge fallen soll, könnte spätestens dann der viel beschworene „Impf-Turbo“ zünden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dauert das jedoch zu lange. Der bayerische Ministerpräsident will nicht bis zum Juni warten, um allen Bürgen ein Impf-Angebot zu machen. Schon im Mai will er damit loslegen. Dann könnte in Bayern bald nach amerikanischem oder israelischem Vorbild geimpft werden. „Generell gilt: wir brauchen Ärzteteams, die in mobilen Impfstationen in Supermärkten impfen können. Auch in Apotheken sollte geimpft werden. Es darf kein Impfstoff liegen bleiben, und vor Ort muss es schnell gehen – ohne lange Wartezeiten“, sagte Söder der Welt.

jb

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