Im Februar immer weniger Blutspender

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Berchtesgadener Land - Im Februar melden sich erfahrungsgemäß weniger Menschen zum Blutspenden. Es wird aber weiterhin Blut benötigt.

Laut Blutspendedienst des Roten Kreuzes ging in den letzten Jahren das Blutspendeaufkommen im Februar immer etwas zurück. Schuld daran seien oft das schlechte Wetter und die vielen Faschingsaktivitäten. Täglich werden aber in den Krankenhäusern Bayerns rund 2.500 Blutkonserven benötigt, um besonders Krebspatienten wieder eine Hoffnung für ein Weiterleben zu geben.

Derzeit warten allein in Bayern 2.800 Kinder und Jugendliche auf eine gute Therapie. Etwa 19 Prozent der Vollblutspenden gehen in die Krebstherapie und tragen dazu bei, dass 80 Prozent der krebskranken Kinder überleben. Dabei wird eine Blutkonserve in den meisten Fällen in entsprechende Blutsbestandteile zerlegt, sodass gleichzeitig mehreren Patienten geholfen werden kann. Statistisch gesehen, benötigen 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben eine Blutkonserve. Dieses Blut muss jedoch zuvor gespendet werden - freiwillig und unentgeltlich. Die nächsten Blutspendetermine im Februar im nördlichen Landkreis:

Freilassing: Dienstag, 14. Februar von 16 bis 21 Uhr im Rotkreuzhausin der Vinzentiusstraße.

Surheim: Mittwoch, 15.Februar von 16.30 bis 20 Uhr im Pfarrhaus St. Stephanus

Ainring: Montag, 20. Februar von 16 bis 20 Uhr im Rotkreuzhaus Mitterfelden

„Bitte kommen Sie zu den oben genannten Blutspendeterminen und spenden Sie Ihre kostbaren Lebenssaft. Kranke und Verletzte danken es Ihnen“, sagt Edi Schmid von ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.

Pressemitteilung BRK

Rubriklistenbild: © dpa

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