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Betreiberfirma muss Handeln

Darum funktioniert die Datenübertragung beim Landratsamt Berchtesgadener Land aktuell nicht

Fehler bei der Datenübertragung ins Gesundheitsamt hat die Behörde am Dienstag festgestellt.
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Fehler bei der Datenübertragung ins Gesundheitsamt hat die Behörde am Dienstag festgestellt.

Ein Software-Problem behindert aktuell die Übermittlung der Daten von Corona-Infizierten. Das bestätigte das Landratsamt Berchtesgadener Land. Weil das genutzte Programm die Eingabe der Postleitzahl nicht erkennt, können Corona-Infizierte ihre Daten nicht an das Gesundheitsamt melden.

Berchtesgadener Land - „Datenabfrage Gesundheitsamt” - so lautet die E-Mail, die das Gesundheitsamt derzeit an hunderte Landkreisbürger versendet. Die Mail erhalten diejenigen, deren PCR-Test positiv ausfiel. „Aufgrund Ihres PCR-Tests bittet Sie das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land, die fehlenden, notwendigen Daten zu Ihrer Person anzugeben”, heißt es darin. Abgefragt werden neben Adressdaten auch die Anzahl der Impfungen und aktuell auftretenden Symptome. Weil sich ein zwingend zu füllendes Kästchen für die Postleitzahl nicht anklicken lässt, misslingt ein Versenden des Datenbogens.

Die Thematik war dem Gesundheitsamt am Dienstagabend bekannt geworden, teilt eine Pressesprecherin auf Nachfrage mit. Gemeinsam mit der zuständigen Firma Covid IT Solutions GmbH aus Berlin, die die technische Plattform für Gesundheitsämter zur Verfügung stellt, arbeite man „an einer Lösung”. Betroffene, die das Problem telefonisch regeln wollen und anrufen, scheitern derzeit an zumeist belegten Leitungen. Wie viele Personen von dem Problem betroffen sind, dazu gab es vom Landratsamt keine Auskunft.

Bürger, die per PCR-Test positiv getestet wurden, erhalten diese E-Mail.

Weil der Vorgang auf digitalem Weg zur Zeit scheitert, haben die Verantwortlichen die klassische Vorgehensweise beschlossen: Erhält das Gesundheitsamt von einer angeschriebenen Person, die die Datenabfrage in E-Mail-Form erhalten hat, innerhalb von 24 Stunden keine Rückmeldung, wird der Vorgang wieder an die Mitarbeiter im Landratsamt zurückgegeben, teilt die Behörde mit. Der Fall werde im Folgenden „auf die bekannte Art per telefonischer Kontaktaufnahme” bearbeitet.

kp

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