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7-Tage-Inzidenz konstant unter 100

Lockerungen im Berchtesgadener Land: Diese Regeln gelten ab Donnerstag (13. Mai)

Zwei Personen sitzen auf Bank, blicken über den Königssee
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Zwei Personen sitzen auf Bank, blicken über den Königssee.

Außengastronomie, Kinos, Theater: In Landkreisen mit stabil niedriger Sieben-Tage-Inzidenz kann geöffnet werden - wenn das Gesundheitsministerium zustimmt. Der Landkreis Berchtesgadener Land bewegt sich mit großen Schritten auf die Öffnungen zu.

Landkreis Berchtesgadener Land - 59,5 - so hoch war der Inzidenzwert im Landkreis Berchtesgadener Land am Montagmorgen und ist somit den vierten Tag unter dem magischen Wert 100. Sollte er am Dienstag immer noch unter 100 liegen, rücken Öffnungen im Landkreis in greifbare Nähe. Betroffen von den Lockerungen sind Außengastronomie, Kinos und Theater. Auch Erleichterungen für körpernahe Dienstleistungen und Hundeschulen sind geplant.

Wann darf gelockert werden?

Die Lockerungen für Gastronomie, Kultur und Sport muss die jeweilige Kreisverwaltungsbehörde beim bayerischen Gesundheitsministerium beantragen – und auf eine Genehmigung warten: Die Öffnung sei kein Automatismus, stellte das Ministerium klar. „Die Sieben-Tage-Inzidenz muss insgesamt fünf Tage in Folge unter 100 liegen. Anschließend sind zwei Tage zur Umsetzung vorgesehen“, sagte ein Ministeriumssprecher. In der Summe werde also der Zeitraum einer Woche betrachtet. Demnach kann dann am achten Tag geöffnet werden. Zudem müsse laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) „die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil oder rückläufig“ sein.

Bezüglich der weiteren Öffnungen der Außengastronomie, hat das Landratsamt hat den entsprechenden Antrag gestellt, der dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Entscheidung vorliegt. Das Landratsamt hofft auf eine baldige Entscheidung und informiert, sobald diese vorliegt.

Was darf alles wieder öffnen und was mus man beachten?

Folgende Regelungen gelten im Berchtesgadener Land ab Donnerstag, 13. Mai 2021:

  • Die nächtliche Ausgangssperre entfällt.
  • Kontaktbeschränkung: Treffen mit zwischen zwei Hausständen sind erlaubt, dabei darf die Maximalzahl von fünf Personen nicht überschritten werden. Geimpfte/Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
  • Einkaufen: „Click & Meet“ ist ohne Vorliegen eines negativen Corona-Testergebnisses erlaubt. Gartenmärkte, Blumenläden und Buchhandlungen bleiben wie zuvor geöffnet.
  • Dienstleistungen: Auch bei Friseuren und Fußpflege entfällt die Testpflicht. Seit 10. Mai dürfen körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetikbehandlungen und Massagen wieder angeboten werden. Bei körperfernen Dienstleistern ändert sich nichts.
  • Schulen und KiTas: In der Grundschule ist wieder Präsenzunterricht gestattet, allerdings mit einer Testpflicht für die Schüler. Alle anderen Schularten gehen in den Präsenzunterricht bzw. in den Wechselunterricht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Hier müssen ebenfalls alle Schüler mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Test machen. Kindertageseinrichtungen dürfen in festen Gruppen wieder öffnen (eingeschränkter Regelbetrieb).
  • Kultur: Museen, Zoos und botanische Gärten dürfen öffnen.
  • Sport: Im Freien dürfen Kinder unter 14 Jahren in Gruppen bis zu 20 Kindern kontaktfreien Sport ausüben. Erwachsene dürfen kontaktfreien Sport mit dem eigenen Hausstand sowie einem weiteren Hausstand betreiben, maximal darf man dabei zu fünft sein.

Der der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern hat Auskunft darüber erteilt, wer sich wann testen lassen muss, wenn er die Außengastronomie besuchen will. „Es ist mitnichten so, dass alle Gäste getestet sein müssen“, erklärt DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert, „denn laut Verordnung müssen Negativtests nur vorliegen, wenn Personen aus mehr als einem Hausstand an einem Tisch sitzen, die weder geimpft noch genesen sind.“

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jb

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