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Bergwacht Chiemgau gibt Ratschläge für die nächste Bergtour

„Ein kritischer Umgang mit sich selbst gehört dazu“

Bei schönem Wetter lockt es viele in die Berge. Damit dabei nichts schief geht, hat sich BGLand24.de bei David Pichler von der Bergwacht Chiemgau (rechts) schlau gemacht.
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Bei schönem Wetter lockt es viele in die Berge. Damit dabei nichts schief geht, hat sich BGLand24.de bei David Pichler von der Bergwacht Chiemgau (rechts) schlau gemacht.

Gerade in der ersten Juniwoche gab es einige Bergunfälle in der Region und in der nächsten Zeit ist wieder bestes Wetter für eine Tour. BGLand24.de hat sich für euch bei der Bergwacht Chiemgau erkundigt, was aktuell zu beachten ist und wie man sich vorbereiten sollte.

Landkreise Altötting/Berchtesgadener Land/Traunstein - „Dieses Jahr haben wir den besonderen Umstand, dass durch den schneereichen Winter auf den heimischen Bergen viel Schnee liegt. Das führt insbesondere auf deren Nordseiten dazu, dass teils Schneefelder überquert werden müssen“, berichtet David Pichler, Regionalgeschäftsführer der Bergwacht Region Chiemgau. Diese ist für die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein zuständig. „Das sollte man gerade bei Touren im Berchtesgadener Land derzeit bei der Planung im Hinterkopf behalten. Da schadet es dann nicht, gerade wenn es morgens noch gefroren ist, entsprechendes Schuhwerk zu tragen, idealerweise sollte dieses dann steigeisenfest sein und man diese auch mitführen.

Mehrere Bergunfälle in erster Juni-Woche - Bergwacht Chiemgau mit Ratschlägen für mehr Sicherheit

Gerade in der ersten Juniwoche kam es zu mehreren Unfällen, bei denen die Bergwacht Inzell und auch deren Kameraden im Berchtesgadener Land ausrücken mussten. Denn das „verlängerte“ Wochenende mit Brückentag zusammen mit schönem Wetter lockte viele Wanderer in die Berge. Unter anderem war am 2. Juni Grünstein ein Mann im Zustieg zum Klettersteig vom Weg in den Hang hinabgerutscht und hatte sich dabei sehr schmerzhaft am Bein verletzt. Am Nachmittag des 4. Juni wiederum brauchten eine 28-Jährige und ein 24-Jähriger aus dem Großraum München die Hilfe der Bergwacht Ramsau. Das Duo war vom Königssee aus zur Watzmannscharte aufgestiegen und kam dann wegen des vielen Altschnees zwischen Kleinem Watzmann und erstem Kind nicht mehr weiter ins Kar hinab.

Zahlreiche Einsätze der Bergwacht und Wasserwacht

In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.
In der ersten Juniwoche wurden die Einsatzkräfte durch zahlreiche Unfälle stark gefordert.  © Markus Leitner/BRK BGL

„Ein kritischer Umgang mit sich selbst gehört dazu. Man sollte seine Tourenplanung immer abhängig vom eigenen Können machen“, gibt David Pichler zu bedenken. „Man sollte sich selbst kritisch hinterfragen, ob man dem gewachsen ist beziehungsweise ob man die nötige Vorerfahrung hat. Im Zweifelsfall sollte man vielleicht im Vorfeld einen Kurs machen oder Kenntnisse nochmal auffrischen. Und natürlich sollte man sich über die örtlichen Gegebenheiten und die aktuelle Wetterlagen informieren, wie auch das Beispiel des Themas mit dem Schnee zeigt.“

Kaum Fehler bei Art der Ausrüstung - Manchmal noch zu viel oder zu wenig

In Sachen der Art der Ausrüstung würde grundsätzlich inzwischen nur noch selten etwas falsch gemacht. „Mit Flipflops in die Berge, das gibt es eigentlich nur noch selten, sowas kommt eher noch auf Wanderwegen in Touristen-Hotspots vor“, berichtet Pichler. „Aber, was wir gerade bei Trailrunnern beziehungsweise Bergläufern sehen: Da wird sich gerne leichter bekleidet, kurze Hose und eine Weste, dazu ein leichter Rucksack. Das ist natürlich erstmal verständlich, aber wenn dann mal was passiert und es beispielsweise kühler wird, bis die Rettung kommt oder ein Erste Hilfe-Set brauchen würde, hat man ein Problem.“

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Teilweise gäbe es auch das andere Extrem: „Leute die noch nicht so viel Erfahrung haben wollen für alle Fälle gerüstet sein. Das ist natürlich erstmal lobenswert, aber zu viel Gepäck mit entsprechendem Gewicht kann dann auch bei längeren Touren wiederum eine Belastung werden. Eine Liste, was man wirklich braucht, findet man beispielsweise hier. Drei Dinge, die häufig fehlen sind: Eine Erste Hilfe-Ausrüstung, ein Licht oder eine Lampe. Vor allem aber ein aufgeladenes Handy, dessen Akku sowohl für das Absetzen eines Notrufs als auch eventuell nötige anschließende Telefonate zur Klärung des genauen Standorts eines Verunfallten reicht. Das kann schnell leer sein, wenn man es davor für die Navigation und zum Fotografieren genutzt hat. Hier kann eine Powerbank Abhilfe schaffen.“

hs

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