Einsatz des BRK BGL

Verletzte einheimische Bergsteiger per Tau aus den Göllsanden gerettet 

Berchtesgaden/Ramsau - Am Donnerstag hatte das BRK BGL wieder einiges zu tun:

Pressemeldung im Wortlaut:

Am Donnerstagnachmittag (25. Juli) waren die Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ bei zwei direkt aufeinander folgenden Einsätzen am Hohen Göll und im Klausbachtal gefordert: Zwei verletzte einheimische Bergsteiger mussten aus den Göllsanden ausgeflogen werden, und eine Urlauberin aus Oberfranken hatte sich bei einem Radsturz auf der Hirschbichlstraße sehr schwer am Kopf verletzt.

Gegen 14.30 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und „Christoph 14“ in die Göllsanden ausrücken, wo in 1.750 Metern Höhe zwei verletzte Einheimische Hilfe brauchten. Die 51-jährige Frau war gestürzt und hatte sich eine Risswunde am Knie zugezogen; kurz darauf war auch der 65-jährige Mann gestürzt und hatte sich unter anderem neben diversen Schürfwunden und Prellungen am Oberschenkel verletzt

Der Heli fand die Einsatzstelle und brachte dann von einer Wiese am Hinterbrandlehen aus den Notarzt und einen Bergretter am kurzen Sieben-Meter-Tau zur Unfallstelle. Die beiden Einsatzkräfte versorgten die Patienten; der Heli flog sie dann jeweils mit einem Retter per Tau zum Zwischenlandeplatz. Von dort aus gings mit einem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Berchtesgaden. Die Bergwacht Berchtesgaden tankte den Heli in Schneewinkl mit dem Kerosinanhänger wieder auf.

Gegen 16.45 Uhr, gerade als der Einsatz am Hohen Göll zu Ende ging, war eine 55-jährige Urlauberin aus Oberfranken auf der Hirschbichlstraße rund einen halben Kilometer nach der Wildfütterung mit ihrem Fahrrad gestürzt, wobei sie sich sehr schwer am Kopf verletzt hatte. Ihr Mann leistete sofort Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein schickte neben „Christoph 14“ auch einen Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes und die Ehrenamtlichen der Bergwacht Ramsau los. 

Die Notfallsanitäter des Rettungswagens versorgten zusammen mit der Bergwacht Ramsau die schwer Verletzte und stabilisierten sie so weit, dass sie sie zum Landeplatz am Klausbachhaus am Beginn der Hirschbichlstraße fahren konnten. Dort versorgte sie der Notarzt von „Christoph 14“ weiter, bevor sie zum Klinikum Traunstein geflogen wurde. Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht kümmerte sich um den betroffenen Mann der Verunfallten.

Pressemeldung BRK BGL

Rubriklistenbild: © BRK BGL

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