Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadenr Land

Verkehrsfragen gemeinsam lösen

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Gemeinsam grenzüberschreitende Verkehrsfragen lösen: Landrat Bernhard Kern im Gespräch mit dem Salzburger Landesrat Stefan Schnöll

Berchtesgadener Land/Salzburg - Die Nachbarländer Salzburg und Bayern arbeiten beim Thema Verkehr eng zusammen.

Der Salzburger Landesrat Stefan Schnöll und Landrat Bernhard Kern sind sich einig: "Der zunehmenden Verkehrsbelastung ist nur zu begegnen, wenn wir uns grenzüberschreitend an einen Tisch setzen und zusammen Lösungen erarbeiten."


Beim Sommerreiseverkehr haben sich beide Politiker darauf verständigt, keine einseitigen Maßnahmen zu setzen. "Wir bauen auf die Erfahrungen vom vorigen Sommer und werden heuer sehr zurückhaltend und flexibel darauf achten, dass der Verkehrsfluss auf der A10 Tauernautobahn und den grenznahen Verbindungswegen möglichst flüssig vorankommt. Sperren wird es nur in Ausnahmesituationen geben", so Schnöll.

Verkehrsgipfel im Herbst

Für den Herbst haben Kern und Schnöll einen Verkehrs-Grenzgipfel fixiert. Themen dabei: die Salzburger Lokalbahn, die auch für den bayerischen Grenzraum großes Potenzial bietet, weiters die Fahrverbote für den LKW-Verkehr auf der B156 Lamprechtshausener Straße und deren Auswirkungen auf den Grenzraum. Zudem werden das hohe Verkehrsaufkommen im Kleinen Deutschen Eck und an den Grenzübergängen Laufen-Oberndorf sowie Schwarzbach-Walserberg erörtert.


B155 nach Freilassing: Abgestimmte Bauarbeiten

Ebenfalls Thema ist der anstehende Ausbau der B155 Münchner Straße in Salzburg in Richtung Grenzübergang Saalbrücke bei Freilassing. Klar ist, dass die umfangreichen Arbeiten Behinderungen beim Ein- und Ausreiseverkehr verursachen. "Wir werden die Bauarbeiten daher frühzeitig abstimmen und kommunizieren", sicherte Schnöll zu. "Das aufeinander Zugehen und sich gegenseitig Informieren sorgen dafür, dass dieses Vorhaben möglichst geringe Beeinträchtigungen mit sich bringt und vor allem von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert werden kann", so Landrat Bernhard Kern.

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