Umwandlung in Sicherheitsbereich verschiebt sich

Kleiner Gebirgsübungsplatz Reiteralpe

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Biwak während Brigadegefechtsübung "Berglöwe 2018" auf der Reiteralpe

Berchtesgadener Land - Aufgrund der Corona-Krise wird die Umwandlung des Hochgebirgsübungsplatzes Reiteralpe in einen "Militärischen Sicherheitsbereich" um ein Jahr verschoben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Auf Antrag der Verantwortlichen der GebJgBrig 23 hat das Landeskommandos Bayern am 20. April entschieden, dass aufgrund der derzeitigen Corona-Krise und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen und Hindernissen, die Umwandlung des Hochgebirgsübungsplatzes Reiteralpe in einen "Militärischen Sicherheitsbereich" um ein Jahr, auf den 1. Juli 2021, verschoben wird.


Bereits im Dezember 2019 hatte die Gebirgsjägerbrigade 23 angekündigt, dass die Standortübungsplätze Kammer und Kirchholz sowie der Kleine Gebirgsübungsplatz Reiteralpe zum 1. Juli von einem "Militärischen Bereich" in einen "Militärischen Sicherheitsbereich" umgewandelt werden sollen. Diese Umwandlung wird für die Standortübungsplätze Kirchholz und Kammer - wie geplant - zum 1. Juli erfolgen, da die Voraussetzungen für diesen Umwandlungsprozess trotz der Coronakrise zeitgerecht abgeschlossen werden konnten.

Maßnahmen, welche die Umwidmung des Übungsplatzes Reiteralpe betreffen, konnten bisher hingegen noch nicht alle umgesetzt werden. Insbesondere die Gespräche, mit den von dieser Maßnahme betroffenen Mitnutzern, konnten aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht durchgeführt werden. Diese sind jedoch aus Sicht der Bundeswehrverantwortlichen die wichtigste Voraussetzung, um die geplanten Maßnahmen möglichst konfliktfrei auf den Weg zu bringen.


"Diese Fristverlängerung um ein Jahr gibt uns jetzt den notwendigen Handlungsspielraum, um eine für alle Beteiligten - Kommunen, Organisationen und Dienststellen - zufriedenstellende und tragfähige Lösung zu finden", erklärt Oberst Peter Eichelsdörfer, stellvertretender Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 und der verantwortliche Standortälteste. Sobald die derzeitigen Coronarahmenbedingungen dies zulassen, werden alle betroffenen Einzelpersonen und Gruppierungen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um eine konstruktive Lösung zu erarbeiten, damit die Umwandlung dann zum 1. Juli 2021 erfolgen kann.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23 "Bayern"

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