Scheckübergabe an die Kriegsgräberfürsorge in Berchtesgaden

Spendenrekord: 58.610 Euro für den guten Zweck

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Die ausgezeichneten Sammler bei der Übergabe des Spendenschecks.

Landkreis Berchtesgadener Land - Es gibt einen neuen Rekord zu verzeichnen: Mehr als 58.000 Euro haben Bürgerinnen und Bürger während der Herbstsammlung im Oktober 2016 für die Kriegsgräberfürsorge gespendet.

In 13 Kommunen des Landkreises Berchtesgadener Land und sechs Kommunen des Landkreises Traunstein baten die Soldatinnen und Soldaten während verschiedener Haus- und Friedhofssammlungen, truppeninterner Sammlungen und der Gedenkkerzenaktion „Lichter für den Frieden“ in den Kasernen um Spenden. 58.610 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. 26 Prozent mehr Spenden als im Vorjahr – eine rekordverdächtige Summe.

Allein die Soldatinnen und Soldaten aus Bad Reichenhall sammelten mehr als 31.000 Euro. Das sind rund 8.500 Euro mehr als im Vorjahr. Auch die Gebirgsjäger aus Bischofswiesen – die „Struber Jager“ – steigerten ihr Ergebnis um über 3.000 Euro und kamen auf rund 14.600 Euro. Dafür wurden sie nun entsprechend geehrt

Im Anschluss übergab Oberst Stefan Leonhard, Standortältester und Stellvertretender Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, den Spendenscheck an den Vorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Rudolf Schaupp. Dieser würdigte das hervorragende Ergebnis und dankte den fleißigen Sammlern, aber auch der spendierfreudigen Bevölkerung des Berchtesgadener Landes.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist auf diese Spendengelder angewiesen, um damit seine zentralen Aufgaben – das Anlegen, die Instandhaltung und die Pflege der Gräber von über 2,7 Millionen Kriegstoten auf insgesamt 832 Friedhöfen in 45 Ländern – erfüllen zu können.


Pressemeldung Deutsches Heer, Klaus Gerlach

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