Rotes Kreuz

Hitze fordert ihr Tribut: BRK im Dauereinsatz

Berchtesgadener Land - Kreislaufzusammenbrüche, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Das anhaltend warme Sommerwetter führte beim Roten Kreuz zu einer erhöhten Anzahl an Einsätzen: 

Das Rote Kreuz verzeichnet aufgrund des anhaltend schönen Sommerwetters mit hochsommerlichen Temperaturen seit Wochen ein allgemein erhöhtes Einsatzaufkommen: Akute internistische Notfälle wie Kreislaufzusammenbrüche, Herzinfarkt und Schlaganfall fordern die Retter ebenso wie allergische Reaktionen nach Insektenstichen oder Verletzte nach Stürzen und Verkehrsunfällen.

Fahrradunfälle häufen sich

Wegen des schönen Wetters sind besonders viele Menschen im Freien unterwegs, auch mit dem Fahrrad, wobei die Sanitäter täglich auch verletzte Radler versorgen müssen. Am Mittwoch gegen 15 Uhr fuhr eine 51-jährige Urlauberin aus Berlin über den Staufensteg und wollte an der Saalachstraße absteigen. Dabei strauchelte sie, fiel auf die Fahrbahn und schlug sich den Kopf auf. Sie wurde von einer Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes zur ambulanten Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert.

Am Donnerstag gegen 10 Uhr musste die Reichenhaller Bergwacht mit ihrem Rettungsfahrzeug auf den Tauernradweg an der Saalach zwischen Unterjettenberg und Ulrichsholz ausrücken, wo eine 52-jährige Radlerin aus Uttendorf im Pinzgau auf lockerem Schotter beim Bremsen weggerutscht und gestürzt war. Sie hatte sich eine tiefe offene Fleischwunde am Unterarm zugezogen. Die Bergretter versorgten die Österreicherin und brachten sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall

Leicht Verletzte Personen bei Unfällen

Am Donnerstagnachmittag krachte es kurz nach 14 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung München zwischen der Abfahrt Anger und Hub am Angerer Berg. Bei dem Auffahrunfall mit mehreren Autos wurde ein 19-jähriger Mann aus Rheinland Pfalz leicht verletzt und von einer Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.Durch den Unfall war eine Fahrspur blockiert, wodurch sich ein kilometerlanger Rückstau bildete.

Am Donnerstag gegen 18.20 Uhr wurde in der Reichenhaller Tumpenstraße ein 52-jähriger Fußgänger von einem Auto angefahren und nach erster Einschätzung leicht verletzt. Ein ehrenamtlicher Sanitäter des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes leistete Erste Hilfe; eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes versorgte den Einheimischen und brachte ihn in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Sicherheitsfaktor Fahrradhelm

Am Donnerstag um 19.30 Uhr war dann ein 25-jähriger Reichenhaller aus Unachtsamkeit ohne Fremdeinwirkung beim Bergabfahren in der Reichenhaller Adolf-Schmid-Straße mit seinem Radl gestürzt. Auch er wurde vom Roten Kreuz zur Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Obwohl es keine Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelmes gibt, ist die Benutzung laut Polizei ein wesentlicher Sicherheitsfaktor. Gebrochene Fahrradhelme haben bereits häufig Leben gerettet und schwere Kopfverletzungen und Hirnblutungen verhindert.

Am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße TS27 bei Gröben ein Verkehrsunfall, bei dem ein Auto und ein Roller zusammenstießen. Die Rettungswagen-Besatzung des Teisendorfer Roten Kreuzes untersuchte ein leicht verletztes 15-jähriges Mädchen, musste es aber nicht mit ins Krankenhaus nehmen.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Rubriklistenbild: © BRK

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