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Aufklärungsrate im Berchtesgadener Land bei 74,6 Prozent

Hohe Messlatte in Punkte Sicherheit 

Polizeipräsident Robert Kopp (vorne, 7. v. r.) informierte Landrat Bernhard Kern (vorne, 5. v.l.), die Verantwortlichen im Landratsamt sowie die Leitungen der Polizeiinspektionen im Landkreis über die Sicherheitslage im Landkreis im Jahr 2020.
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Polizeipräsident Robert Kopp (vorne, 7. v. r.) informierte Landrat Bernhard Kern (vorne, 5. v.l.), die Verantwortlichen im Landratsamt sowie die Leitungen der Polizeiinspektionen im Landkreis über die Sicherheitslage im Landkreis im Jahr 2020.

Berchtesgadener Land - Die Aufklärungsquote im Berchtesgadener Land liegt mit 74,6 Prozent weiter deutlich über dem Bayern- und Bundesdurchschnitt und konnte 2020 noch einmal gesteigert werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Robert Kopp, Polizeipräsident des Präsidiums Oberbayern Süd, bescheinigte dem Berchtesgadener Land beim diesjährigen Sicherheitsgespräch erneut eine gute Sicherheitslage: „Es ist uns gelungen, die Messlatte in Punkto Sicherheit sehr hoch zu legen.“ Landrat Bernhard Kern lobte im Gespräch vor allem die gute Zusammenarbeit unter den Polizeiinspektionen sowie mit dem Landratsamt: „Wir sind hier sehr gut aufgestellt.“

Insgesamt 8.661 Straftaten sind im Berchtesgadener Land 2020 in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst worden, 4.926 ohne ausländerrechtliche Delikte. Im Gegensatz zu dem deutlichen Rückgang der Straftaten 2019 um rund 27 Prozent ist damit 2020 wieder eine leichte Steigerung zu verzeichnen. Generell, so informierte Kopp, habe „Sicherheit durch die CoronaPandemie eine gewisse Änderung erfahren“. Beispielsweise ist eine deutlich steigende Tendenz bei Versammlungen zu verzeichnen. Rund 34.000 Kontrollen fanden zur Überwachung der Corona-Maßnahmen statt, wobei rund 2.700 Verstöße festgestellt wurden. „Dabei handeln wir nach der Prämisse ‚Infektionsketten zum Abreißen bringen‘, denn es geht in letzter Konsequenz um Menschenleben“, bekräftigt Kopp.

Einen deutlichen Rückgang konnte das Polizeipräsidium bei den Diebstählen verzeichnen – minus 11 Prozent bei einfachem (691 Fälle) und minus drei Prozent bei schwerem Diebstahl (283). Damit wurde 2020 der niedrigste Wert der vergangenen 10 Jahre erreicht. Um knapp 17 Prozent sind die Wohnungseinbrüche zurückgegangen; 25 Einbrüche musste die Polizeiinspektion im vergangenen Jahr im Landkreis verzeichnen.

Auf einem ähnlichen Level wie im Vorjahr bewegten sich 2020 die Delikte im Bereich Gewaltkriminalität mit 130 Vorfällen (131 im Jahr 2019), davon war ein Tötungsdelikt (hier werden in der Statistik auch Versuche aufgeführt) zu verzeichnen. Die Fälle häuslicher Gewalt sind jedoch im gesamten Präsidialbereich gestiegen. Einen deutlichen Anstieg musste Kopp auch im Bereich Sexualstraftaten vermelden. Rund ein Drittel der 90 bekannt gewordenen Fälle sind dem Bereich der Verbreitung, Erwerb oder Besitz von Kinderpornographie zuzuordnen. „Wir werden uns anders aufstellen müssen“, so der Polizeipräsident dazu, denn „hinter jedem Fall steht ein missbrauchtes Kind“.

Vier Tote im Straßenverkehr 

Deutlich reduziert hat sich im vergangenen Jahr die Zahl der Unfälle im Berchtesgadener Land. Wie Robert Kopp zur Verkehrssicherheit darstellte, ist die Zahl hier von 3.157 in 2019 auf 2.505 gesunken. „Dies ist natürlich auch bedingt durch die eingeschränkte Mobilität während der Pandemie“, stellt Kopp klar. Zu den Hauptunfallursachen zählen überhöhte Geschwindigkeit, mangelnder Sicherheitsabstand und Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren oder Ein- und Anfahren. 573 Personen sind bei Unfällen verletzt worden, vier Menschen starben.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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