Pressemitteilung Nine&One

Platz 6 für Palzer beim Individual Weltcup in Flaine

 Anton Palzer beim Individual Weltcup in Flaine
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Nach ergiebigen Schneefällen, Regen und Wind war die Individual-Strecke erneut eine echte Herausforderung für die Skibergsteiger-Elite.

Berchtesgadener Land/Flaine - Anton Palzer kam beim Individual Weltcuprennen im französischen Skiort Flaine trotz einer erneut starken Vorstellung in den Anstiegen nicht über einen sechsten Platz hinaus.

In den eisigen Abfahrten konnte er nicht das Risiko mitgehen, um den starken Italienern Paroli zu bieten. Ein Ergebnis, dass den 27-Jährigen aus dem Berchtesgadener Land trotzdem optimistisch in Richtung Weltmeisterschaft blicken lässt. Nach ergiebigen Schneefällen, Regen und Wind war die Individual-Strecke erneut eine echte Herausforderung für die Skibergsteiger-Elite. In vier Anstiegen galt es insgesamt eine Höhendifferenz von 1,800 Metern zu meistern, immer gefolgt von anspruchsvollen Abfahrten im nicht präparierten Gelände, bei schlechter Sicht und eisigen Schneeverhältnissen.


„Mein Rennen heute? Bergauf top, bergab flop“

Im ersten Anstieg konnte Toni - wie bereits im letzten Individual-Rennen am vergangenen Wochenende in Verbier - die Spitzengruppe mit anführen, hatte dann aber in den Abfahrten keine Chance mit den Führenden mitzuhalten. Oder um es mit Tonis Worten zu sagen: „Mein Rennen heute? Bergauf Top, bergab Flop.“


„Das Niveau ist wirklich extrem hoch. Wir reden hier von den ersten 400 Höhenmetern in nur 16 Minuten, und einer Siegerzeit von knapp über 1:30 Std bei einem Individual, das über 1,800 Höhenmeter geht. Also da geht richtig die Post ab, das macht richtig Spaß. Bergauf habe ich mich heute auch richtig stark gefühlt. Ich war äußerst motiviert und hatte das ganze Rennen über gute Beine. In der ersten Abfahrt habe ich allerdings gleich einmal 30 Sekunden auf den Führenden kassiert.“

Und so ging das Spiel im Verlauf des Rennens weiter: In den Anstiegen konnte Toni immer wieder Zeit gut machen, in den Abfahrten verlor er erneut wertvolle Sekunden. Nach dem letzten vierten Anstieg war das Führungstrio außer Reichweite und Toni ging gemeinsam mit Robert Antonioli und Michele Boscacci in die letzte Abfahrt um Platz 4, konnte aber erneut im Gelände nicht das gleiche Risiko wie die Italiener gehen und wurde sechster. Es siegte Matteo Eydallin (ITA) vor Davide Magnini (ITA) und Thibault Anselmet (FRA).

„Dadurch, dass der Winter in Deutschland lange sehr schneearm und unsere Reisemöglichkeiten Corona-bedingt doch eingeschränkt waren, habe ich in der Vorbereitung einfach nicht so viel Geländetraining gehabt, wie vielleicht die Athleten anderer Nationen. Aber das soll keine Ausrede sein, die anderen waren heute einfach bessere Abfahrer“ räumt Toni ein.

Kein Start beim Sprint am Samstag

Beim morgigen Sprint-Rennen wird Toni nicht an den Start gehen: „Der Gesamtweltcup spielt für mich diese Saison keine Rolle und im Sprint gibt es einfach Bessere. Da rechne ich mir keine Chancen mehr aus und schone lieber meine Reserven.“

Nach den beiden intensiven Weltcup-Wochen geht es jetzt erst einmal zurück nach Hause in die Berchtesgadener Berge, bevor Toni am 21. Februar 2021 im Martelltal in Südtirol erneut ins Weltcup-Geschehen eingreifen wird. Bei einem Individual-Rennen im Rahmen der Marmotta Trophy gibt es die nächste Chance – auch in den Abfahrten. 

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