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Das neue Salzachufer zwischen Freilassing und Laufen

Entspannen für Mensch und Tier

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Mit den ingenieurbiologischen Böschungssicherungen entstehen abwechslungsreiche und ökologisch hochwertige Strukturen am Ufer. Gleichzeitig verbessert sich der Zugang zum Wasser.

Berchtesgadener Land - Das Wasserwirtschaftsamt stellt den zweiten Abschnitt der ökologische Böschungssicherung unterhalb der Rampe bei Triebenbach fertig und schafft Rastmöglichkeiten und Zugang zur Salzach.

Der jetzt abgeschlossenen ökologischen Sicherung der Ufer folgen noch strömungslenkende Einbauten im Fluss, um den Angriff des Wassers auf das Ufer zu verringern. Diese Maßnahmen befinden sich derzeit noch in der Planung.

Das neue Ufer ist ein Flechtwerk aus verschiedenen Strukturelementen, die vielen Tierarten im Wasser und am Land einen wertvollen Lebensraum entlang des Flusses bieten und das Ufer vor Erosion schützt.

Eine Böschungsfläche von knapp 10.000 Quadratmetern konnte so in den letzten beiden Wintern ökologisch verbessert werden. Bäume, Wurzelstöcke Kies und Schilfgrassoden aus den naheliegenden Ufergrundstücken des Freistaates dienten zur Böschungssicherung.

Auch das verwendete Gesteinsmaterial kommt aus der näheren Umgebung. Ganz besonders freut es die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts, dass in dieser neuen Wildnis auch Erholungsmöglichkeiten für den Menschen geschaffen werden konnten.

Die ansonsten sehr steilen Uferböschungen der Salzach lassen kaum Möglichkeiten zu das Gewässer zu erreichen. Jetzt entstanden gut in die ökologische Gestaltung integrierte Zugänge und Verweilmöglichkeiten, die den Blick auf die Salzach freigeben und der Öffentlichkeit den Fluss ein Stück näher bringen.

Auslöser für die Maßnahmen war, dass sich die Salzach immer näher an den beliebten Uferweg von Laufen Richtung Freilassing heranarbeitet und diesen in seinem Bestand gefährdet.

Mit dem Bau der Sohlrampe in - 2 - Triebenbach bis 2010 wurde gleichzeitig ein gut zwei Kilometer langer Uferbereich geöffnet und der Dynamik der Salzach überlassen. Sobald der Fluss jedoch den Uferweg erreichen würde, so die damalige Planung, sind Maßnahmen umzusetzen, die diese Entwicklung einschränken und den Uferweg erhalten.

Nachdem die Salzach diese planerische Grenze in einem knapp 800 Meter langen Abschnitt erreicht hatte, begann das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit den erforderlichen Bauarbeiten. Eine starre Sicherung der Ufer mit Steinpflaster wie zur Zeit der Flusskorrektion schied für das Wasserwirtschaftsamt aus ökologischen und finanziellen Gründen aus.

Die Wahl fiel auf eine ökologische Variante der Böschungssicherung, die anspruchsvoller in der Ausführung ist, dafür aber eine landschaftsgerechte Ausführung im FFH-Gebiet ermöglicht und den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entgegenkommt.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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