Drei Kandidaten wollen Landrat werden

CSU Berchtesgadener Land hat Qual der Wahl

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Wird einer dieser drei Lokalpolitiker der CSU-Landratskandidat? Am Freitagabend fällt die Entscheidung.
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Landkreis - Nach der SPD, die Roman Niederberger als Landratskandidaten ins Rennen schicken wird, nominiert am Freitagabend (5. Juli) auch die CSU ihren Kandidaten. Drei Kandidaten stellen sich der geheimen Wahl.

In einer nicht öffentlichen Veranstaltung will die CSU Berchtesgadener Land am Abend ihren Landratskandidaten nominieren. Mittlerweile sind drei Namen durchgesickert, die sich parteiintern um die Kandidatur bewerben wollen. Einer hat gegenüber BGLand24 sein Interesse bestätigt.

Saaldorf-Surheims Bürgermeister Bernhard Kern will seine Erfahrungen, sein Wissen und seine Fähigkeiten für den Landkreis Berchtesgadener Land einbringen.

"Ja, ich bin einer der drei Kandidaten, welche sich der Wahl stellen werden!" bestätigte Saaldorf-Surheims Bürgermeister Bernhard Kern indirekt auch die drei Kandidaten. "Als ehemaliger Wirtschaftstreibender -als ehemaliger Geschäftsführer und Gesellschafter eines mittelständischen Ingenieurbüros- jetzt als Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim hat sich ein zukunftsorientiertes Denken und ein der Verantwortung bewusstes Handeln entwickelt und aufgebaut. Ich möchte für das Berchtesgadener Land ein Impulsgeber und Visionär sein – für die Bürgerinnen und Bürgern im Verbund mit den 15 Landkreisgemeinden und deren Bürgermeistern. Die vielfältigen Themen und Aufgaben machen es interessant, sich für eine Region -sich für das Berchtesgadener Land als politisch Verantwortlicher- einzusetzen und sich um das Amt des Landrates zu bewerben!" begründete er seine Entscheidung.

"Meine drei KERN-Werte für meine Arbeit sowie im Umgang miteinander lauten: Vertrauen, Ehrlichkeit und Unterstützung. Ich kann lediglich meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Fähigkeiten für den Landkreis Berchtesgadener Land einbringen und einsetzen, was mich letztlich zu einer Kandidatur in der Aufstellungsversammlung am Freitag bewogen hat!"

Führungsqualitäten, Visionen und Motivation

Für den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Richard Graßl jun. hat am Freitagabend der Souverän, die Delegierten der CSU-Ortsverbände, das Wort.

Als Gegenkandidat wird der stellvertretende Kreisvorsitzende Richard Graßl jun. gehandelt. Der Ramsauer Gemeinderat und Kreisrat ließ sich im Vorfeld allerdings nichts entlocken. "Es freut mich als stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender, dass großes Interesse besteht, wer der Landratskandidat/die Landratskandidatin der CSU für das Berchtesgadener Land wird. Der Souverän dafür sind die von den Ortsverbänden gewählten Delegierten in der Aufstellungsversammlung. Ich bitte um Verständnis, dass wir - wie von Ihnen bereits angenommen - uns vorher zurückhalten", sagte er auf Nachfrage von BGLand24.

Bezirksrat Georg Wetzelsperger wird als einer der drei CSU-Kandidaten für die Landratskandidatur gehandelt.

Auch der dritte mögliche Kandidat Bezirksrat Georg Wetzelsperger aus Teisendorf äußerte sich im Vorfeld nicht, zu einer Kandidatur. Trotzdem verdichten sich die Hinweise, dass einer der drei Lokalpolitiker am Freitagabend zum Landratskandidaten der CSU nominiert wird.

Auch der scheidende

Landrat Georg Grabner

hält sich bezüglich seiner möglichen Nachfolge bedeckt. Aus seiner Sicht muss der neue Landrat

- Führungsqualitäten haben,

- auf Menschen zugehen können und in der Gesellschaft verankert sein,

- nicht nur verwalten, sondern Visionen für die weitere positive Entwicklung des Landkreises haben,

- zur überparteilichen Zusammenarbeit in den politischen Gremien fähig sein und

- motivieren können.

Wer dieser Aufgabe gewachsen ist und letztlich die Geschicke des Landkreises in die Hände nehmen wird, entscheidet der Wähler am 15. März 2020 bei der Kommunalwahl. Zuvor nominiert die CSU ihren Kandidaten. Die SPD schickt Roman Niederberger ins Rennen.

cz

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