Pressemitteilung Die Grünen Kreisverband BGL

Kommunalwahl: Grüne wollen zweitstärkste Kraft werden

Berchtesgadener Land - Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen ist mit dem Ergebnis der Europawahl sehr zufrieden.

Wie Grünen-Kreisvorsitzender Dr. Bernhard Zimmer auf der letzten Kreisversammlung ausführte, konnte der Grünen-Kreisverband mit 16,7 Prozent sein bislang bestes Resultat bei überregionalen Wahlen einfahren. Dieses Ergebnis sei auch angesichts der im Vergleich zur letzten Europawahl deutlich gestiegenen Wahlbeteiligung bemerkenswert. Ihn freue vor allem das Ergebnis in Freilassing, wo sich diesmal fast verdoppelt so viele Wählerinnen und Wähler wie beim letzten Mal für Bündnis 90/Die Grünen entschieden hätten. 

Dieser Erfolg habe sicher auch mit dem sehr engagierten Wahlkampf zu tun, den der Freilassinger Grünen-Ortsverband geführt habe. Wie Dr. Zimmer weiter ausführte, wollen die Kreis-Grünen den Schwung von der Europawahl nutzen, um auch bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr zweitstärkste Kraft im Landkreis zu werden. Wolfgang Ehrenlechner, Grünen-Ortsvorsitzender in Teisendorf, zeigte sich vom Wahlerfolg bei der Europawahl überwältigt. Zugleich wies Ehrenlechner darauf hin, dass es, wie seit eh und je, ein deutliches Gefälle bei den Grünen-Wahlergebnissen zwischen Stadt und Land gebe. Während Bündnis 90/Die Grünen in vielen Städten inzwischen schon stärkste politische Kraft wären, seien die Wahlergebnisse im ländlichen Raum deutlich schwächer. Langfristiges Ziel der politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen bei Bündnis 90/Die Grünen müsse es sein, auch in den ländlichen Räumen ähnliche Ergebnisse wie in den Städten einzufahren. 

Für Kreisvorstandsmitglied Edwin Hertlein hat das gute Wahlergebnis von Bündnis 90/Die Grünen vor allem zwei Gründe. Zum einen sei das dominierende Thema bei dieser Wahl der Klimawandel gewesen. Hier werde den Grünen von den Wählerinnen und Wählern zu recht die größte Kompetenz zugewiesen. Immerhin bearbeite seine Partei dieses Thema schon seit mehr als 30 Jahren. Zudem habe man auch das überzeugendste Spitzenpersonal. Bemerkenswert sei für ihn das Wahlergebnis in Schleswig-Holstein, wo Bündnis 90/Die Grünen landesweit stärkste Kraft geworden wären. Und das nicht nur in den Städten, sondern auch in ländlichen Regionen. Auffällig sei zudem, dass Bündnis 90/Die Grünen bundesweit bei den unter 60-jährigen stärkste Partei geworden sei und bei den unter 35 jährigen doppelt so viele Stimmen eingefahren habe wie Union und SPD zusammen.

Nach der Analyse der Europawahl befasste sich die Grünen-Kreisversammlung mit den Kommunalwahlen im nächsten Jahr. Zur Vorbereitung auf diesen Urnengang wurde von der Kreisversammlung eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, bis Ende diesen Jahres sowohl die inhaltlichen, als auch die organisatorischen und personellen Weichen verlässlich so zu stellen, dass das Ziel zweitstärkste Kraft erreicht werden kann.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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