Von Jugendförderung bis Engerlinge

Ereignisreiches Jahr für die Sparkassen-Bürgerstiftung

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Dank an zwei verdienten Stiftungsräten. Stefan Kurz (3.v.l.) und Dr. Manfred Brosche (4.v.l) beenden nach 15 Jahren ihr Ehrenamt. Stiftungsvorstand Alexander Gehrig, stv. Stiftungsratsvorsitzender Helmut Grundner, Stiftungsratsvorsitzender Landrat Georg Grabner und die Stiftungsräte Walter Angerer d.J. und Lutz Feiler verabschieden die Beiden mit einem Präsent.

Berchtesgadener Land - Kaum ein Jahr in der Geschichte der Sparkassen-Bürgerstiftung hat den Kernsatz der Stiftung "von Bürgern für Bürger" so wiedergespiegelt, wie das letzte Jahr.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Kaum ein Jahr in der mittlerweile 15-jährigen Geschichte der Sparkassen-Bürgerstiftung Berchtesgadener Land hat den Kernsatz der Stiftung "von Bürgern für Bürger" so wiedergespiegelt, wie das abgelaufene Jahr.


Zum einen wurde bei der Naturkatastrophe "Engerling-Befall am Jochberg" die Bevölkerung des Landkreises zur Unterstützung der betroffenen Landwirte aufgerufen. Dem Spendenapell, der vom Stiftungsrastvorsitzenden Landrat Georg Grabner und seinem Stellvertreter Helmut Grundner initiiert wurde, folgten eine Vielzahl an Bürger. Zusammen mit der Sparkasse konnte eine Spendensumme von fast 13.000 Euro erbracht werden. Gemeinsam mit dem Landratsamt und der Bürgerstiftung der VR Bank Oberbayern Südost ergab sich eine Hilfe von rund 27.000 Euro für die Jochberg-Bauern.

Zum anderen fanden sich auch im abgelaufenen Jahr wieder viele Spender, und ganz überraschend, ein Vermächtnis der"Gmoa-Mare", Maria Hafner aus Saaldorf. Die ehemalige Gemeindeleiterin hat der S-Bürgerstiftung nach ihrem Ableben testamentarisch 100.000 Euro vermacht. Die beachtliche Summe von 10.000 Euro - und damit die größte private Einzelspende - ließ eine Bürgerin des Landkreises der S-Bürgerstiftung zukommen. Auch die Stiftungsgründerin, die Sparkasse Berchtesgadener Land, verschaffte der S-Bürgerstiftung mit einer Spende von 20.000 Euro einen zusätzlichen Spielraum. Zusammen mit vielen kleineren und größeren Einzelspenden konnte die Stiftung damit ihren satzungsgemäßen Aufgaben in vollem Umfang gerecht werden.


Über 30 Projekte im Landkreis BGL konnte die Stiftung mit Zuschüssen zur Realisierung verhelfen. Kleinere, aber um so wichtigere Hilfen für in Not geratene Bürger aus der Region. Größere, wie die Herausgabe der Erler-Märchenbücher durch den Kulturverein Ainring oder die großen Kulturveranstaltungen im Landkreis, dem Magazin3 und den Salzachfestspielen in Laufen.Daneben aber auch viele Förderungen von Projekten für Kinder und Jugendliche in Brauchtums- oder Sportvereinen. Auch im Jahr 2019 kamen die Katastrophenhelfer in der Region nicht zu kurz. Berg- und Wasserwachten, BRK und Feuerwehren konnten mit Hilfe der S-Bürgerstiftung notwendige Anschaffung zur Rettung von Menschen aus Not tätigen.

Auch stiftungsintern kam es 2019 zu Veränderungen. Die seit Gründung der Stiftung dem Stiftungsrat angehörenden Dr. Manfred Brosche aus Bad Reichenhall und der Altbürgermeister von Schönau am Königssee Stefan Kurz beendeten ihre Tätigkeit als Stiftungsräte nach 15 Jahren ehrenamtlicher Zugehörigkeit. Beide hochverdiente Stiftungsräte wurden in einer kleinen Feierstunde aus dem Gremium verabschiedet. Neu berufen wurden Frau Daniela Krammer, stv. Direktorin des Amtsgerichts Laufen und Bürgermeister Hans Eschlberger aus Ainring. Der Stiftungsrat ist das Gremium, das über die Vergabe von Hilfs- und Fördergeldern entscheidet. Mit weit über einer Million Euro hat die Sparkassen-Bürgerstiftung seit ihrer Gründung 2004 Projekte im Landkreis Berchtesgadener Land gefördert. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat werden auch künftig alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um auch in Zukunft das Gemeinwohl in der Region zu fördern. Wenn sich Bürger für eine Unterstützung der Stiftung oder für Förderungen interessieren, steht der Stiftungsvorstand Karl Thierauf unter der Telefonnummer 08651/7071330 gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Pressemitteilung Sparkasse Berchtesgadener Land

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