Der große Jahresrückblick

Das waren 2019 die Themen im Landkreis Berchtesgadener Land

Von Schneechaos bis Großbrand: BGLand24.de ein Jahresrückblick
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Im Januar kam zu viel Schnee auf einmal, im Oktober ließ sich der Brand an der Grund- und Mittelschule des CJD Berchtesgaden nicht eindämmen.

Berchtesgadener Land - Nicht mehr lange und das Jahr 2019 ist Geschichte. Zwischen Geschenke auspacken, Glühwein trinken und Verwandte besuchen denkt der ein oder andere darüber nach, was so alles los war in den letzten zwölf Monaten. Auch wir von BGLand24.de haben zurückgeschaut.

Januar: Der Winter hat das Berchtesgadener Land fest im Griff

Schnee, Schnee und nochmal Schnee. Mit Beginn des Jahres 2019 fängt es an zu schneien und hört nicht mehr auf. Innerhalb kürzester Zeit fallen Massen vom Himmel. Räum- und Streudienste sind im Dauereinsatz. Dennoch werden Straßen gesperrt, es kommt zu kilometerlangen Staus und vielen umstürzenden Bäumen.


Nach Wintereinbruch: Straßensperren im Berchtesgadener Land

Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl
Der heftige Wintereinbruch der letzten Tage hat viele Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land unpassierbar gemacht. © FDL/Brekl

Die ersten Schulen sagen den Unterricht ab, um Kinder auf dem Schulweg nicht zu gefährden und leider ist auch eine Lawinentote am Teisenberg zu beklagen. Retter, ob von Bergwacht, Feuerwehr, Rotem Kreuz und THW sind im Dauereinsatz. Dächer müssen abgeschaufelt, Zufahrtswege freigehalten und Menschen geholfen werden.


Am 9. Januar sind rund 350 Menschen auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden von der Außenwelt abgeschlossen. Die Bundeswehr muss mit Kettenfahrzeugen anrücken, um die Versorgung sicherzustellen und die Bewohner zu betreuen. Einen Tag später ruft Landrat Georg Grabner den Katastrophenfall aus. Ab sofort kann die Bundeswehr problemlos mit anpacken, was über 1000 Soldaten taten.

Bilder vom Katastrophenfall in Berchtesgaden

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Eine Woche lang wird geschaufelt, gefräst, geräumt was das Zeug hält. Ein Landkreis hält zusammen und wird von Helfern aus ganz Deutschland unterstützt. Bis sich endlich die Sonne wieder zeigt. Viele sind sich einig, auch wenn es viel Schnee auf einmal war, chaotisch war es nicht. Räum- und Streudienste leisteten Übermenschliches, Nachbarn halfen zusammen und wer nicht weg musste blieb einfach daheim.

Februar: Jahrhundert-Winter und Bürgermeister-Wahl

Auch im Februar schneit es weiter. Schneechaos wird durch Jahrhundert-Winter ersetzt. Was Skigebiete und Wintersportler freut, ist für manche Dächer zu viel. In Berchtesgaden gibt die Kälbersteinsprungschanze nach. Der Schanzentisch bricht zusammen. Zum Glück ist niemand verletzt, doch wie es mit der Schanze weitergeht ist nach wie vor unklar.

Kälbersteinschanze droht einzustürzen

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Klar ist mittlerweile, wer Bayerisch Gmains neuer Bürgermeister ist. Doch mitten im tiefsten Winter waren zuerst die Wähler gefragt. Alt-Bürgermeister Hans Hawlitschek musste aus gesundheitlichen Gründen die Reißleine ziehen und stellte sein Amt zur Verfügung. Willi Färbinger (CSU), Frank Jost (Grüne), Christoph Langgartner (FDP) und Armin Wierer (FWG) bewarben sich darum und stellten sich in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Bürger.

Am 1. März 2019 ist es amtlich: Armin Wierer ist neuer Bürgermeister von Bayerisch Gmain.

Am 17. Februar war der Tag der Wahrheit. Geduldig warteten alle Kandidaten auf das Ende der Auszählung und zeigten sich am Ende über die Wahlbeteiligung enttäuscht. 54 Prozent der wahlberechtigten Bayerisch Gmainer schickten Willi Färbinger und Armin Wierer in die Stichwahl, die Armin Wierer am 3. März für sich entschied.

Entschieden kämpfen für eine Entlastung der verkehrsgeplagten Karlsteiner will eine Bürgerinitiative. Ihre Ziel ist klar, weniger Schwerverkehr auf der Staatsstraße 2101 am Thumsee. Unterstützung bekommt sie vom Bad Reichenhaller Stadtrat, der endlich die Umsetzung der längst beschlossenen Tonnagebeschränkung am Thumsee fordert. Auch wenn kleine Ziele erreicht sind, die Verkehrsinitiative kämpft immer noch.

März: Felssturz in Karlstein

Ein zehn Tonnen schwerer Felsbrocken mit rund zwei Meter Durchmesser ist am 16. März in Karlstein ins Tal gerauscht. Nachdem er den Steinschlagschutzzaun durchbrach, teilte es ihn in drei Teile, die mehrere Gebäude beschädigten. Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend evakuiert. Da die entsprechende Verbauung - ein neuer Steinschlagschutzzaun - sich bereits im Bau befand, waren nach der Beseitigung keine anderen Maßnahmen mehr notwendig.

Felssturz in Karlstein bei Bad Reichenhall

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Notwendig war für die Gemeinden im Berchtesgadener Land eine erste Bilanz, was der schneereiche Winter denn an Zusatzkosten verursacht hat. Immerhin waren die Räum- und Streudienste im Dauereinsatz und durch Schneebruch und andere Probleme entstanden zusätzliche Kosten. Von "sechsstellig" bis "nicht mehr als sonst" war alles dabei.

Außerdem beschäftigten die Bürger im Berchtesgadener Land zwei Bauprojekte. Sowohl der Neubau des Landratsamtes in Bad Reichenhall, als auch die Pläne von Martin Harlander auf dem Gelände der Villa Schön in Berchtesgaden rufen Gegner auf den Plan. Im Falle der Villa Schön letztlich erfolgreich, im Falle des Landratsamtes noch nicht abgeschlossen.

April: Tragischer Unfall am Königsbachfall

Der Ausflug zu einem Social-Media-Hotspot kostet zwei jungen Männern das Leben. Sie wollten in den Gumpen des Königsbachfalls oberhalb des Königssees baden gehen und wurden vom Schmelzwasser nach unten gedrückt. Ein Begleiter der beiden konnte sie nicht mehr retten. Nicht zuletzt der Unfall hat die Diskussion um den Königsbachfall und seine Beliebtheit als Foto-Hotspot erneut aufflammen lassen.

BRK im Einsatz: Zwei Männer sterben am Königssee

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Erneut aufgeflammt ist auch die Diskussion um den Kirchholztunnel in Bad Reichenhall. Nach einem Vortrag von Christian Rehm, dem Leiter des Staatlichen Bauamtes Traunstein, ging es für den Stadtrat darum, zu entscheiden, ob das Staatliche Bauamt wieder in das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung einsteigen soll. Mit 16 zu 7 Stimmen wurde dafür entschieden, aber mit der Aufforderung: "alle möglichen Optimierungsmaßnahmen, insbesondere hinsichtlich des Landschafts- und Naturverbrauches umsetzen zu müssen."

Da ihn die CSU nicht mehr will, wird Oberbürgermeister Herbert Lackner eigenständig bei der Kommunalwahl 2020 antreten.

Nicht wieder aufflammen lassen will die CSU Bad Reichenhall die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Herbert Lackner. Das bestätigte im April der Ortsvorsitzende Christoph Lung gegenüber BGLand24.de. Bereits im Januar habe der Ortsvorstand offen die ersten Gespräche mit dem amtierenden Oberbürgermeister geführt. "Am Faschingssonntag haben wir ihm dann endgültig unsere Entscheidung mitgeteilt", sagt Lung. Lackner selbst ließ es aber auf eine interne Kampfabstimmung ankommen.

Mai: Dramtische Szenen in Bad Reichenhall - Familie verliert Hab und Gut

Am 4. Mai in der Früh gegen fünf Uhr veränderte sich das Leben für eine Gastwirtsfamilie komplett. Im Gastgarten war ein Feuer ausgebrochen und die Flammen griffen schnell auf das Wohnhaus über. Das Ehepaar und ihre beiden erwachsenen Söhne konnten nur noch aus den Fenstern flüchten, Erinnerungsstücke, Unterlagen, das ganze Leben, verbrannt.

Luftaufnahmen nach Großbrand in Bad Reichenhall

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Eine Welle der Hilfsbereitschaft flammt auf. Die Bad Reichenhaller waren gerne Gast in der Schießstätte und bei Zoran Cica. Auch wenn für den Besitzer der Gaststätte, die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Bad Reichenhall, schnell klar ist, dass die "Schießstätte" wieder aufgebaut werden soll, steht Cica erstmal vor dem nichts. Eine Unterkunft für die Familie, Sachen für das alltägliche Leben und die wichtigsten Papiere sind schnell organisiert. Dadurch zeigt sich Zoran Cicas Lebensmut und der Blick wird nach vorne gerichtet.

Nach vorne geht der Blick einiger Parteien und Gruppierungen im Berchtesgadener Land nach der Europawahl Richtung Kommunalwahl 2020. Eine fast 20 Prozent höhere Wahlbeteiligung als noch vor fünf Jahren macht deutlich, dass der Wähler wieder mitbestimmen will. Freuen konnten sich vor allem die Grünen, aber auch die heimische CSU-Landtagsabgordnete und Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bedankte sich "für so viel Weitblick und Vernunft. Man sieht, wenn es um Europa geht, dann besinnen sich die Leute. Das stimmt mich positiv. Das gibt uns eine gute Grundlage, um weiterzuarbeiten."

Parkhotel Luisenbad in Bad Reichenhall wird abgerissen

Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Han s-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner
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Da geht es hin. 150 Jahre Geschichte werden mit dem Parkhotel Luisenbad dem Erdboden gleich gemacht. Das neue Hotel soll zur Fußgängerzone hin, die gleiche Fassade bekommen. © Hans-Joachim Bittner

Grundlage gibt es in Bad Reichenhall keine mehr. 150 Jahre Hotel-Geschichte werden dem Erboden gleich gemacht. Das Parkhotel Luisenbad ist Geschichte. Es soll aber mit ähnlicher Fassade als ibis styles Hotel im Frühjahr 2021 wieder eröffnen.

Juni: Christopherus-Medaille für Ramsauer Lebensretter

Ein Erdbebenschwarm hat die Erde in Bad Reichenhall erzittern lassen. "Das ganze Haus hat gewackelt", "kurze Rumpler" jeder nimmt das Erbeben anders war, doch gespürt haben es die Bad Reichenhaller. Sie wissen schon lange, dass 'ihr' Hochstaufen dafür verantwortlich ist.

Verantwortlich dafür, dass Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann noch lebt ist Franz Kuchlbauer. Gschoßmann war mit Kollegen mit dem Rad auf der Mordaualm. Auf dem Heimweg stürzt er und bleibt Kopf voran bewusstlos im Graben liegen. Kuchlbauer kommt zufällig vorbei, beginnt sofort mit der Reanimation und setzt dann die Rettungskette in Gang. Beide werden den 16. September 2018 nicht vergessen. Vor allem der Gerettete freute sich sehr, dass Franz Kuchlbauer im Juni 2019 dafür die Christopherus-Medaille von Ministerpräsident Markus Söder überreicht bekommen hat.

Der Verkehr im Grenzbereich von Salzburg und dem Berchtesgadener Land sorgt seit längerem für Diskussionen. Den Österreichern stoßen die Grenzkontrollen am Walserberg sauer auf. Um die Anlieger-Gemeinden zu entlasten beschließen die Verantwortlichen großräumige Umleitungsstrecken über bayerisches Gebiet. Das wiederum begeistert die heimischen Politiker wenig. Letztlich wird die dritte Kontrollspur am Walserberg gebaut und die Stimmung beruhigt.

Juli: Hochwasser und Politik

Nach dem Schnee kommt das Wasser. Starke Regenfälle sorgen Ende Juli für überflutete Keller, Straßen und Wege. Vor allem in Bischofswiesen trifft es einige Hausbesitzer hart, als ein kleiner Bach über die Ufer tritt. Zwischen Schneizlreuth und Melleck geht eine Mure ab, die Gott sei dank niemand verschüttet.

Weder Andreas Argstatter (l.) noch Hannes Holzner (r.) werden für die CSU als Bürgermeister-Kandidaten antreten.

Nach Bad Reichenhall stellt auch die CSU in Piding den amtierenden Bürgermeister Hannes Holzner nicht mehr auf. Andreas Argstatter entschloss sich kurzfristig zur Kandidatur und wird nominiert. Es folgt ein langer Rechtsweg, noch liegt keine Entscheidung vor, ob die Nominierung rechtens war, aber Argstatter wie Holzner werden zur Kommunalwahl eigenständig antreten. Die CSU stellt keinen Bürgermeister-Kandidaten.

Vor allem der Verkehr erhitzt die Gemüter der geplagten Pendler im Landkreis. Mehrere Straßensperren und Ampelregelungen fordern die Geduld der Autofahrer.

August: Flugzeug stürzt am Bogenberg ab, Bergwacht schwer gefordert

Ein lauter Knall schreckt die Schneizlreuther auf. Im Bereich Bogenhorn muss irgendetwas passiert sein. Tatsächlich ist ein einmotoriges Flugzeug abgestürzt, der 51-jährige Pilot aus Grabenstätt stirbt. Er war von St. Johann Richtung Salzburg unterwegs. Nach monatelanger Ursachenforschung wird ein technischer Defekt ausgeschlossen. Die Vermittler gehen von einer Fehleinschätzung des Piloten aus.

Ein Toter bei Flugzeugabsturz bei Schneizlreuth

 © FDL/Lamminger
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Ein abgestürzter 30-Jähriger in der Watzmann Ostwand, ein Toter am Grünstein. Die Bergwacht im Berchtesgadener Land ist im Sommer schwer gefordert. Sind die vielen Einsätze für die Retter noch tragbar? BGLand24.de hat beim Geschäftsführer der Bergwacht-Region Chiemgau nachgefragt.

Nachgefragt wird auch oft, was aus dem ehemaligen Hotel Geiger in Bischofswiesen wird. Bartl Wimmer, jetzt Landrats-Kandidat der Grünen, hat genaue Pläne, die sich im Genehmigungsverfahren befinden.

September: Verpuffung im Salzbergwerk Berchtesgaden

Rund 800 Meter unter Tage hat es am 25. September 2019 bei Schweißarbeiten im Salzbergwerk Berchtesgaden eine Verpuffung gegeben. Drei Arbeiter wurden schwer verletzt in Spezialkliniken geflogen, sie erlitten Verbrennungen. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt, dennoch konnte bereits am nächsten Tag der aktive Betrieb und die Besucherführungen wieder stattfinden.

Seit Monaten kämpfen die Bauern in Schneizlreuth gegen den Befall ihrer Wiesen mit Engerlingen. Die Käferlarven von Mai und Juni Käfer haben am Jochberg alles abgefressen und die Erde komplett aufgeweicht. Pilzgerste soll die Larven vernichten und den Bauern ihre Felder wiederbringen, doch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein macht ihnen wenig Hoffnung.

Gleichzeitig kocht in Schneizlreuth die Diskussion um ein geplantes Ausleitungs-Wasserkraftwerk zwischen Unken und der Gemeinde hoch. Die Pläne von Initiator Josef Reschen sind vor allem Bürgermeister Wolfgang Simon nicht ausgreift genug. Auch der Bund Naturschutz und kürzlich die Stadt Bad Reichenhall haben sich gegen das Projekt ausgesprochen.

Oktober: Großbrand am CJD Berchtesgaden

Es war die Nacht vom 3. auf den 4. Oktober. In den frühen Morgenstunden nach dem Feiertag werden sämtliche Feuerwehren im inneren Landkreis alarmiert. Die Grund- und Mittelschule des CJD Asthmazentrums Buchenhöhe brennt. Als die Einsatzkräfte von weitem den Feuerschein sehen, wissen sie, dass es nicht mehr viel zu retten gibt. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude wird verhindert, der Brand so gut es geht eingedämmt, doch um einen Wiederauf- oder Neubau kommen die Verantwortlichen nicht herum. Dass die Schule wieder- oder neuaufgebaut wird, ist keine Frage.

Schulbrand in Berchtesgaden: Feuerwehr im Einsatz

 © Bayerisches Rotes Kreuz Berchtesgaden
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Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung

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Keine Frage ist auch das Ende von sechs Großbaustellen im Berchtesgadener Land. Doch wann das sein wird, BGLand24.de hat bei Christian Rehm, dem Leiter des Staatlichen Bauamtes Traunstein, nachgefragt.

Fotos vom BRK-Einsatz wegen Felssturz am Hochstaufen

Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL
Felssturz am Hochstaufen am Dienstagnachmittag © BRK BGL

Nach Karlstein kommt es am Hochstaufen zum zweiten großen Felssturz des Jahres. Auch hier wurde Gott sei Dank niemand verletzt.

November: Neuer Imagefilm und ein Geschäftsführer weniger

Im November macht die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH von sich reden. Zuerst kommt ein neuer Imagefilm auf den Markt, der vor allem die Einheimischen begeistert und viral geht.

Dann werden alle von der Entlassung des einen Geschäftsführers Peter Nagel überrascht. "Die Herausforderungen im Tourismus sind enorm. Unterschiedliche Auffassungen darüber, wie wir ihnen begegnen müssen, haben uns veranlasst, unsere Zusammenarbeit zu beenden", so die Stellungnahme der BGLT und von Peter Nagel. Alleinige Geschäftsführerin bleibt vorerst Brigitte Schlögl, die aber klar stellt, dass ein zweiter Geschäftsführer gesucht werden wird: "Da die Situation für uns alle überraschend kam, müssen wir uns jetzt erstmal mit den Bürgermeistern, der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee und dem Rupertiwinkel zusammensetzen. Einen Geschäftsführer zaubert man nicht einfach aus dem Hut."

Eine Pressemitteilung der Gebirgsjägerbrigade 23 erhitzt vor allem die Gemüter in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain. Der Standortübungsplatz Kirchholz soll ab 1. Juli 2020 vom Militärischen Bereich zum Militärischen Sicherheitsbereich werden. Betreten verboten! Was bisher außerhalb der Übungszeiten geduldet wurde, ist dann gar nicht mehr erlaubt: das Betreten des Übungsplatzes. Dafür will die Bundeswehr den Wanderweg um das Kirchholz ausbauen. Eine Bürgerinitiative will im neuen Jahr anhand von Studien klären: Wie geeignet ist das Kirchholz als Übungsplatz? und Wieviel Militär verträgt ein Staatsbad?

Die Bergwacht rückt nicht nur für Menschen aus, sie hat auch einen Chihuahua gerettet, der nach einer Rauferei mit einem anderen Hund am Jenner ein heraushängendes Auge hatte und erstversorgt werden musste. Mit einer Tierärztin rückten die Retter aus und organisierten den Weitertransport in die Tierklinik Anif.

Dezember: Hans Söllner will Oberbürgermeister werden

Mit 63 Jahren will Hans Söllner endlich wissen, ob es in der Politik wirklich nicht anders geht.

Der Oberbürgermeister-Wahlkampf in Bad Reichenhall bekommt ein prominentes Gesicht. Der Liedermacher Hans Söllner will es mit 63 Jahren wissen. Er ist damit der achte Kandidat für das höchste Amt in der Stadt. Guido Boguslawski (SPD), Pia Heberer (Grüne) und Ania Winter (FWG) waren von ihren Parteien bzw. Gruppierungen aufgestellt worden, nachdem der gemeinsame Kandidat Boris Bregar aus privaten Gründen seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Sie und Christoph Lung (CSU) sind gesetzte Kandidaten.

Der amtierende Oberbürgermeister Herbert Lackner tritt mit seiner eigenen Liste Lackner an und benötigt genauso wie Monika Tauber-Spring (Bürgerliste), Stefan Glas (Bayernpartei) und Hans Söllner 180 Unterschriften von wahlberechtigten Bad Reichenhaller Bürgern, die die Kandidatur des jeweiligen Kandidaten damit unterstützen. Vor allem der Liedermacher nimmt es sportlich: "Wenn ich die Unterschriften nicht zusammenbekommen, dann ist es so."

Nikolaus zieht mit Buttnmandl, Kramperl und Gangerl von Haus zu Haus

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Der traditionelle Buttenmandl-Lauf in Berchtesgaden hat auch heuer wieder viele Schaulustige angezogen. Deshalb ist es am Rande leider zu einem unschönen Vorfall gekommen. Eine verbale Streitigkeit zwischen einem 41-jährigen Einheimischen und einem Unbekannten endete mit einem Pfeffersprayangriff auf den Einheimischen. Die Polizei sucht Zeugen.

cz

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