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Statement des Musikers auf Facebook

Hans Söllner spielt nicht auf 2G- oder 3G-Plus-Konzerten: „Machen bei dieser Hetzjagd nicht mit“

2016 wurde Hans Söllner als Oberbürgermeisterkandidat von Bad Reichenhall nominiert. 2021 schlägt sich der Musiker mit den Corona-Regeln herum.
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2016 wurde Hans Söllner als Oberbürgermeisterkandidat von Bad Reichenhall nominiert. 2021 schlägt sich der Musiker mit den Corona-Regeln herum.

Die Option, mit 2G oder 3G „plus“ wieder Konzerte und Feiern abzuhalten, ist in den Augen mancher ein Unding und geradezu eine Diskriminierung der Ungeimpften. Hans Söllner aus dem Berchtesgadener Land möchte deshalb seine Konzerte zur Not ausfallen lassen.

Berchtesgadener Land - Zwar wurde gelockert, aber ganz ohne Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht es offenbar noch immer nicht. So durften zwar Clubs wieder öffnen und auch Veranstaltungen wie Konzerte können wieder stattfinden, sind jedoch an die viel diskutierte 2G beziehungsweise 3G-Plus-Regeln gebunden. Sprich: Normalität nur als Geimpfter oder Genesener und teils auch als PCR-Negativ-Getesteter möglich.

Hans Söllner: Keine Konzerte mit 2G oder 3G-Plus

Für das Urgestein des bayerischen Reggae aus dem Berchtesgadener Land, Hans Söllner, geht das so nicht. Er sieht diese Möglichkeiten nicht als echte Option. In einem Statement auf seiner Facebook-Seite schreibt das „Team Söllner“, dass der Musiker „auf keinen Fall 2G oder 3G Plus Konzerte in Regionen, in denen der PCR-Test kostenpflichtig und vorgeschrieben ist“, spielen werde.

Darüber hinaus werde Söllner auch keine Konzerte in Regionen, in denen ein PCR-Test kostenpflichtig ist, spielen, „wenn es nicht möglich ist, mit Abstand oder einem einfachen Schnelltest ein Konzert zu spielen“. Auch „Konzerte ohne Abstand, bei denen während dem gesamten Konzert Maskenpflicht besteht, wird Hans nicht spielen“. Diese werden laut seinem Team abgesagt oder verschoben „bis wieder Normalität eintritt“.

Wieso diese Maßnahme ergriffen wird, stellt das Team mit wenigen Worten klar: „Wir machen bei dieser Hetzjagd und Diskriminierung auf Ungeimpfte, egal aus welchem Grund sie sich nicht impfen lassen, können oder wollen, nicht mit.“

Was Söllner nun stattdessen plant, sind Konzerte mit Abstand und zur Not auch zweimal pro Tag zu spielen, „falls es die Kapazität nicht anders erlaubt“. Ein Punkt, der Söllners Unterstützern und Fans entgegenkommen dürfte, ist das Angebot, dass die Kosten für Schnelltests bei Vorlage eines Personalausweises zur Hälfte übernommen werden sollen. Die Möglichkeit, kostenlose Schnelltests vor Ort anzubieten, soll auch forciert werden.

Das Statement schließt mit der Aussicht, dass wohl „im Herbst wieder einige Konzerte ausfallen werden“. Auf Facebook, Instagram und Söllners Homepage sollen Interessierte fortlaufend über neue Entwicklungen informiert werden. Man wolle Söllners Fans „entgegenkommen“.

mda

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