Nachhaltigkeit und regionale Identität sind die Schwerpunkte im Bayerntourismus 2017

Internationale Tourismus Börse (ITB) mit neuer Bayernhalle

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Die Fuhrmanns-Schnalzer „GTEV D´Staufenecker“ aus Piding

Berchtesgadener Land/Berlin - Die weltgrößte Tourismusmesse ITB ging am Sonntag in Berlin zu Ende. Rund 100 Partner der Bayern Tourismus Marketing GmbH, darunter auch das Berchtesgadener Land, präsentierten sich in der komplett neu gestalteten Bayernhalle.

Die ITB in Berlin ist im Gegensatz zu vielen anderen Tourismusmessen nicht in erster Linie auf den Gast direkt ausgerichtet, sondern vor allem Netzwerktreffen für die Tourismusindustrie.

Netzwerken auf der ITB Von links nach rechts: Claudia Kreier, Jens Hornung (beide Chiemgau Tourismus), Maria Stangassinger (BGLT), Bayerns Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer, Sandra Gnadl (Chiemsee Alpenland), Stephan Semmelmayr (Chiemgau Tourismus).

Die ersten drei der insgesamt fünf Messetage waren ausschließlich den Tourismusregionen, Reiseveranstaltern, Busunternehmen und Journalisten vorbehalten. Maria Stangassinger und ihre zwei Mitarbeiterinnen hatten bereits im Vorfeld zahlreiche Gesprächstermine vereinbart. Neben dem Präsentationsstand des Berchtesgadener Landes waren in der neuen Bayernhalle das Salzbergwerk und der Nationalpark Berchtesgaden vertreten.

Die neue Bayernhalle

Die offizielle Eröffnung der neuen Bayernhalle erfolgte vergangenen Mittwoch durch Bayerns Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer. Das schlichte neue und offene Design der Halle mit starker digitaler Ausrichtung kam bei Partnern und Pressevertretern hervorragend an. Auch die unabhängige Fachjury des „Best Exhibitor Award“ war begeistert und zeichnete das Hallenkonzept in der Kategorie Deutschland aus.

ITB Berlin 2017

Einer der Themenschwerpunkte im Bayerntourismus ist 2017 das Thema Nachhaltigkeit und regionale Identität. „Dieses steht auch im Zentrum unserer Kommunikation“, erklärt Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT). „Mit Nationalpark und Biosphärenregion, regionalen Produkten und gelebten Traditionen setzen wir uns klar von künstlichen Inszenierungen ab.

Diese Echtheit schätzen unsere Gäste. Ganz besonders freuen wir uns, dass die Fuhrmanns-Schnalzer „GTEV D´Staufenecker“ aus Piding hier in Berlin das unverwechselbare Lärmbrauchtum des Rupertiwinkels zeigten.“

Salzgewinnung, Salzwege und die Geschichte bedeutender Städte des Salzhandels stehen nicht zuletzt aufgrund des 500jährigen Jubiläums des Salzbergwerks Berchtesgaden im Fokus des Tourismus Oberbayern-München. So stand das Berchtesgadener Land auch am Donnerstag mit dem Thema Salz in erster Reihe bei der Pressekonferenz der oberbayerischen Dachorganisation.

Am Samstag und Sonntag waren die Messehallen dann für den Publikumsverkehr geöffnet.

Pressemitteilung Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

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