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Regionalausschusses Berchtesgadener Land traf sich

IHK: Schnelles Internet kommt zu langsam

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Von links: Jörg Schmitt (Vorstand Stadtwerke Bad Reichenhall), IHK-Vorsitzende Irene Wagner und Dr. Herbert Lackner (Oberbürgermeister Bad Reichenhall).

Bad Reichenhall – Das Förderprogramm zum Breitband-Ausbau muss dringend angepasst werden. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer in der Sitzung des IHK-Regionalausschusses BGL bei den Stadtwerken Bad Reichenhall.

Der Freistaat hat den 15 Kommunen im Landkreis zwar bereits 1,2 Millionen Euro zugewiesen, weitere 11 Millionen sind noch verfügbar. Allerdings: Gebiete mit einem bestehenden Anschluss von 30 Mbit/s gelten bereits als versorgt – und sind von der Förderung ausgeschlossen

„Für die Unternehmen ist diese Regelung vollkommen unbegreiflich. Schließlich liegt der Breitband-Standard längst bei 50 Mbit/s und darüber. Zudem fehlen eine verlässliche Perspektive über den Zeitraum der Erschließung sowie ein Vorrang für Gewerbegebiete. Diese Aspekte müssen sich ändern – ansonsten bleibt Industrie 4.0 für die Betriebe zwischen Laufen und Schönau am Königssee weiter nur ein Schlagwort, anstatt Realität zu werden“, kritisiert Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses. Insbesondere die Nutzung cloudbasierter Dienstleistungen oder vernetzter Maschinen in Arbeits- und Produktionsprozessen setzt ein leistungsstarkes Breitbandnetz voraus. 

Diese Einschätzung teilt auch Jörg Schmitt, Vorstand der Stadtwerke Bad Reichenhall: „Die Breitband-Versorgung ist das Stromnetz des 21. Jahrhunderts. Unser Ziel ist deshalb der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes im gesamten Stadtgebiet“. In der anschließenden Tischumfrage erklärten vier der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, dass die Internetgeschwindigkeit in Ihrer Gemeinde nicht zufriedenstellend ist.

Pressemeldung IHK Oberbayern

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