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Die Sparkasse Berchtesgadener Land präsentiert ihr Geschäftsergebnis 2019

Vorstände der Sparkasse Berchtesgadener Land
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Die Vorstände der Sparkasse Berchtesgadener Land. Helmut Grundner (Vorstandsvorsitzender) Alexander Gehrig (Vorstandsmitglied) und Christian Maltan (Vorstandsmitglied) präsentierten die Zahlen zum Geschäftsjahr 2019.

Berchtesgadener Land - Die Sparkasse ist gut gerüstet für alle Herausforderungen, auch die, welche die Corona-Krise mit sich bringt und unterstützt als starker Partner ihre Kunden. In diesen Zeiten wirkt der Begriff „Normalität“ wie ein Fremdwort.

Das Coronavirus hat die ganze Welt in einen Ausnahmezustand versetzt und wird noch für einen längeren Zeitraum unser aller Leben bestimmen. Als Sparkasse liegen uns das Thema Nachhaltigkeit in allen Facetten (ökologisch, ökonomisch, sozial) sowie das Wohl der Menschen und das Wachstum der Wirtschaft in der Region besonders am Herzen. Privatkunden wie Unternehmen steht die Sparkasse stets als fairer Partner zu Seite, bleibt nah an den Menschen und unterstützt in allen Lebenslagen durch eine große Bandbreite an Dienstleistungen und Spezialkompetenzen, persönlich und digital.


Wie hilft die Sparkasse in Zeiten des Coronavirus?

Die Sparkasse Berchtesgadener Land hat sehr früh begonnen, die internen Organisationsstrukturen und Prozesse anzupassen, z.B. durch die räumliche Trennung von Mitarbeitern, die Aufteilung von Organisationseinheiten und die Arbeit im Homeoffice. Durch Maßnahmen wie diese sind die kreditwirtschaftliche Infrastruktur, insbesondere die Bargeldversorgung, der reibungslose Zahlungsverkehr und die Rundumversorgung der Kunden mit Dienstleistungen und Beratungen in der Krise zu jeder Zeit sichergestellt.


„Wir als Sparkasse Berchtesgadener Land stehen auch in schwierigen Zeiten mit unseren Dienstleistungen in der Fläche voll zur Verfügung. Das ist Verlässlichkeit auch in schwierigen Zeiten“, bekräftigt Helmut Grundner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Berchtesgadener Land. Diverse Schutzmaßnahmen in den Geschäftsstellen sichern den laufenden Betrieb: Sprechschutzvorrichtungen aus Plexiglas wurden installiert sowie höchste Hygienestandards und spezielle Abstandsregelungen umgesetzt.

Sämtliche Geschäftsstellen sind wie gewohnt erreichbar. Die Sparkasse Berchtesgadener Land empfiehlt darüber hinaus die konsequente Nutzung der Online-Services und des Online-Bankings sowie die Kontaktaufnahme mit der Sparkasse per Telefon oder S-App. „Wir haben sehr früh begonnen unseren Kunden Tilgungsaussetzungen anzubieten. Damit entlasten wir direkt auch diejenigen Kunden, die nicht unter die gesetzliche Regelung zur Stundung von Darlehen fallen und handeln sehr schnell“, erklärt Helmut Grundner.

„Als Partner der Wirtschaft in der Region liegt es uns sehr am Herzen unsere Kunden und die Unternehmen in der Krise bestmöglich zu unterstützen“, so Grundner. Die Anträge auf Förderdarlehen durch die KfW und LfA werden von der Sparkasse direkt betreut und zügig bearbeitet. Die bisher bei den Förderbanken eingereichten Fälle erfüllen dabei die Programmbedingungen und werden somit innerhalb weniger Minuten bewilligt.

Aktive Wirtschaftshilfe durch verschiedene Aktionen

Nach dem wochenlangen Lockdown sind es gerade die kleinen und mittelständischen Betriebe, die oft vor großen Problemen stehen. Mit zwei Aktionen unterstützt die Sparkasse Berchtesgadener Land diese Firmen aktiv. Zum einen haben alle Sparkassen-Mitarbeiter/innen einen Gutschein von heimischen Gärtnereien und Blumengeschäften bekommen und zum anderen, alle Kunden deren Girokonto in diesem Jahr ein rundes Jubiläum feiert, einen Gutschein der im Landkreis sitzenden Gewerbevereine erhalten.

So hat das regionale Kreditinstitut rund 40.000 Euro an die unterschiedlichsten Betriebe und Geschäfte im Landkreis verteilt. Die Kunden und Menschen in der Region können sich darauf verlassen, dass die Sparkasse sie durch diese schwere Zeit engagiert begleitet.

Zur Jahresbilanz 2019 - Positive Entwicklung und solides Wachstum

Die Sparkasse Berchtesgadener Land schließt das Geschäftsjahr 2019 mit einer Bilanzsumme von rund 1,7 Mrd. Euro ab. Damit ist das Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um fast 4 % (+ 66 Mio. Euro) gewachsen. Der Einlagenbestand erhöhte sich um rund 4 % (+ 57 Mio. Euro) auf 1,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig wurde der Kreditbestand auf 1,0 Mrd. Euro gesteigert, was einem Zuwachs von 11 Mio. Euro entspricht.

Mit diesem Geschäftsergebnis und einer weiterhin sehr soliden Kapitalausstattung befindet sich die Sparkasse Berchtesgadener Land auf einem guten Weg. „Wir blicken über die vergangenen Jahre auf ein dynamisches und solides Wachstum, das ausschließlich von unserem Kundengeschäft im Berchtesgadener Land getrieben ist“, erklärt Vorstandsvorsitzender Helmut Grundner.

Als „Partner des Mittelstands“ vergibt die Sparkasse Berchtesgadener Land den Großteil der Kredite an Unternehmen und Selbstständige, „von den neuen Darlehenszusagen über 163 Mio. Euro profitierten im letzten Jahr aber auch die Privatpersonen, beispielsweise bei der Wohnraum- und Baufinanzierung,“ so Vorstandsmitglied Alexander Gehrig.

Starkes Verbundgeschäft

Das LBS-Bauspargeschäft verzeichnete ein Neugeschäft von 40 Mio. Euro. Die Spezialisten der Sparkasse Berchtesgadener Land vermittelten über 100 Immobilien mit einem Objektwert von über 30 Mio. Euro. Die neu abgeschlossenen Versicherungen über die Versicherungskammer Bayern beliefen sich auf insgesamt rund 3.000 Stück. Das Jahr 2019 war geprägt von neuen Höchstständen an den weltweiten Aktienmärkten.

Durch das Niedrigzinsumfeld konzentrierten sich die Kunden zusammen mit den Beratern im Wertpapiergeschäft weiter auf die Ausarbeitung einer individuellen Portfoliostruktur je nach persönlicher Risikoneigung. Dies zeigt sich weiterhin am sehr positiven Absatz von Investmentfonds. Im Gesamtjahr konnten knapp 50 Mio. Euro Investmentfonds an unsere Kunden vermittelt werden. „Im Vergleich zu anderen Sparkassen hat sich der Absatz weiterhin sehr positiv entwickelt und bestätigt das große Engagement und die Expertise unserer Berater sowie der Spezialisten“, freut sich Marktvorstand Christian Maltan.

Stabilitätsanker für das Berchtesgadener Land

Mit nachhaltig stabilen Erträgen, einem langfristigen und gesunden Wachstum, guten Kostenstrukturen und einer äußerst soliden Eigenkapitalisierung ist die Sparkasse Berchtesgadener Land für die Menschen und Wirtschaft in der Region der Stabilitätsanker. „Damit sind wir für zukünftige Anforderungen sehr gut gerüstet,“ versichert Helmut Grundner. Dass die Sparkasse für die Region ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, spiegelt sich auch im Steueraufkommen von 1,2 Mio. Euro an Körperschafts-und Gewerbesteuern für das Jahr 2019 wider.

Hohe Investitionen in Geschäftsstellennetz und Wohnraum

Alexander Gehrig berichtet von über 1 Million Euro Investitionen der Sparkasse Berchtesgadener Land in ihre Standorte, deren Technik und Ausstattung sowie in Wohnraum-Projekte. In 2019 wurde der Umbau und die Modernisierung der Geschäftsstelle Bischofswiesen fertiggestellt. Auch diese Geschäftsstelle ist zentrale Anlaufstelle für die Bankgeschäfte der Kunden in Bischofswiesen und bietet mit modern ausgestatteten Beratungsräumen, neuesten Energie-, Sicherheits- und Techniksystemen sowie einem umfassenden Service-Angebot nun ebenfalls den höchsten Sparkassen-Standard.

In der Gemeinde Ainring konnte im März 2019 der Spatenstich für ein Leuchtturmprojekt für den gesamten Landkreis erfolgen. In das Wohnbauprojekt „Am Bahnhof“ sind nun die ersten Mieter eingezogen. Hier entstanden 16 Mietwohnungen sowie eine Gewerbefläche für eine örtliche Physiotherapiepraxis zu einem durchschnittlichen Mietpreis von 7,50 Euro pro Quadratmeter und einer Festschreibung von 10 Jahren.

„In einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum immer schwerer zu finden ist, zeigen wir hier, dass mit Mut, Weitsicht und Partnern die sich gegenseitig vertrauen, solche Modelle auch umsetzbar sind“, betonte Helmut Grundner.

Fitte Mitarbeiter durch zukunftsorientierte Personalentwicklung

360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte die Sparkasse Berchtesgadener Land zum Stichtag 31. Dezember 2019, davon 33 Auszubildende. Die Ausbildungsquote von 12,04 % liegt deutlich über dem Bayernschnitt von 8,02 %. 59 % der Mitarbeiter sind Frauen, 41 % Männer. Die Teilzeitquote beträgt 35,5 %. Die Sparkasse ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein äußerst attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber mit vielen Karriereperspektiven in der Region sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Damit begleitet die Sparkasse ihre Mitarbeiter durch alle Lebensphasen und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine niedrige Fluktuation und die Tatsache, dass die Mitarbeiter im Schnitt seit 19,8 Jahren in „ihrer“ Sparkasse beschäftigt sind, unterstreicht dies. Zudem legt die Sparkasse großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Impulsgeber für die Region - mit 515.000 Euro starker „Bürgerdividende“

Seit vielen Jahren plant die Sparkasse Berchtesgadener Land für Spenden, Sponsoring und ihr stifterisches Engagement jedes Jahr rund eine halbe Million Euro fest ein, die verteilt auf über 600 Einzelmaßnahmen der gesamten Region zugutekamen. Mit der Sparkassen-Bürgerstiftung Berchtesgadener Land gründete die Sparkasse Berchtesgadener Land 2004 eine weitere Stiftung, die Interessierten als Dachstiftung offensteht:

Jeder, der stifterisch tätig sein will, kann bereits ab einer Einlage von 10.000 Euro einen Stiftungsfonds unter eigenem Namen errichten. Als Trägerin übernimmt die Sparkasse Berchtesgadener Land das professionelle Stiftungsmanagement und stellt den Stiftern ihr gesamtes Know-how kostenlos zur Verfügung. Ein breites Förderfeld ermöglicht es den Stiftern, nahezu all ihre Ideen zu verwirklichen.

Pressemitteilung der Sparkasse Berchtesgadener Land

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